VP-Hoch: Kein Plan B beim Hauptbahnhof

Stadt Wien muss vom Beobachter zum Richtungsgeber werden

Wien (VP-Klub) - "Sollte das Bundesvergabeamt den ÖBB Recht geben und es zu einer Neuausschreibung des Bauloses 1 des Wiener Hauptbahnhofes kommen, hat die Stadt Wien laut Aussage von SP-Planungsstadtrat Schicker in der Fragestunde der heutigen Gemeineratssitzung, keinen Plan B", stellt ÖVP Wien Planungssprecher LAbg Alfred Hoch fest. Die ÖBB-Infrastruktur Bau AG war mit dem Ergebnis der Ausschreibung des Bauloses 1 unzufrieden und stoppte bekanntlich den Vorgang Anfang August.

Sollte das Bundesvergabeamt den ÖBB Recht geben und es zu einer Neuvergabe kommen, drohe eine deutliche Zeitverzögerung. "Ab 13. Dezember wird der derzeitige Süd- und Ostbahnhof stillgelegt und es kommt zum Provisorium bzw. Verlagerung des Südbahnverkehrs nach Meidling", so Hoch. Die drohende Zeitverzögerung werde, befürchtet Hoch, dazu führen, dass dieses Provisorium jahrelang das Gebiet rund um den Bahnhof Meidling städtebaulich beherrschen werde.

Für ihn sei es zu wenig, betont Hoch, dass die Stadt Wien die ÖBB in "dieser Frage nur beobachte", sie müsse vielmehr die Richtung vorgeben, handelt es sich doch um den zukünftig wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Stadt. "Positiv ist aber, dass sich Stadtrat Schicker gegen einen drohenden Billigstbahnhof ausspreche, ein solcher - noch dazu ohne direkten U-Bahnanschluss - wäre eine städtebauliche Schande für die ganze Stadt", so Hoch abschließend.

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