WIFI-Team "Internationaler Know-how Transfer": Study Tour der Wirtschaftskammer Kirgisistan in Österreich

WIFI-Team "Internationaler Know-how Transfer" als Gastgeber einer hochkarätigen Delegation der Wirtschaftskammer Kirgisistan

Wien (OTS/PWK710) - "Mit dem Lehrbeispiel österreichischer Paradeunternehmen Türen in neue Märkte zu öffnen" sei das Ziel des derzeit laufenden EU-geförderten Projektes "Promotion of Kyrgysztan's Economy" (Pro KyEc), so WIFI-Kurator Michael P. Walter. Dafür bildet das Wirtschaftsförderungsinstitut seit 2007 Experten der kirgisischen Wirtschaftskammer im Bereich Stärkung lokaler KMUs aus.
Der Schwerpunkt der in der vergangenen Woche abgelaufenen 7-tägigen Study-Tour lag im Kennenlernen von hiesigen Vorzeigeunternehmen wie der Zotter Schokoladen-Manufaktur, der Gölles Schnapsbrennerei & Essigmanufaktur in Riegersburg, dem Lavabräu in Auersbach uvm. Auch Zeit für die touristischen Attraktionen im steirischen Vulkanland wurde eingeräumt. Angeführt wurde die hochranginge Delegation der Wirtschaftskammer Kirgisistan von Vizepräsent Amangeldy Davletaliev. Mit dem Hochgebirge Tienschan (bis 7439m) und dem Issyk-Kul, dem zweitgrößten Gebirgssee der Erde, besitzt die Republik Kirgisistan ein großes Naturpotential. Als eine der ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens ist der Aufbau touristischer und wirtschaftlicher Infrastrukturen eine der zentralen wirtschaftlichen Themen. Die Etablierung von KMUs und deren Betreuung durch die nationale Wirtschaftskammer und deren regionalen Niederlassungen stellt eine große Herausforderung an die Führung und Mitarbeiter dar.

Der Mangel an Rohstoffen und Industrie sowie die geografische Nähe zu China und Russland veranlasste die Europäische Union, das vom WIFI-Team "Internationaler Know-how Transfer" entwickelte Projekt "Promotion of Kyrgysztan's Economy" auszuwählen und damit zur Stärkung und nachhaltigen Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes beizutragen.

Durch die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen des Projektes ist es erfolgreich gelungen, den zentralasiatischen Wirtschaftsraum enger an den europäischen Markt heran zu führen. "Die Study Tour in Österreich mit dem Schwerpunkt in der Steiermark bot der kirgisischen Delegation in einer reichen Vielfalt die Möglichkeit, die Stärken und das Potential ihres eigenen Landes zu erkennen und nach europäischen Standards zu entwickeln", zeigt sich Mag. Stefan Steiner als Leiter des EU-geförderten Projektes sehr zufrieden. (us)

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