Jakob Auer: Ein kleines Signal für die Österreichischen Milchbauern!

Genossenschaftliche Molkereien bieten Liefersicherheit und besseren Milchpreis

Wien (ÖVP-PK) - In Österreich können sich die Milchbauern auf die genossenschaftlich organisierten Molkereien verlassen. Denn sie bieten den Milchbauern Liefersicherheit und den bestmöglichen Milchpreis, wies ÖVP-Abg. Jakob Auer heute, Donnerstag, auf die angekündigte Erhöhung des Bauernmilchpreises auf über 30 Cent hin. "Für die geplagten Milchbauern beginnt ein leichtes Aufatmen. Da sich der Weltmilchmarkt etwas entspannt hat, werden die Molkereien Zug um Zug den Bauernmilchpreis wieder erhöhen können. Der Handel wird daran zu messen sein, ob er die Verantwortung für die österreichischen Milchbauern, welche er oftmals in der Werbung vermittelt, in dieser schwierigen Zeit für die Bauern mitträgt", so Auer. ****

In Österreich haben die genossenschaftlich organisierten Molkereien auch in den letzten Jahren für einen vergleichsweise besseren Milchpreis für die Bauern gesorgt als etwa in Deutschland. So lag der heimische Milchpreis im vorigen Jahr durchschnittlich um 3 Cent/kg und von Jänner bis Juli 2009 um 5 Cent/kg höher als der deutsche. "Das funktioniert nur, weil die genossenschaftlichen Molkereien verantwortungsvoll wirtschaften", ist Auer überzeugt und lässt das "mediale Frohlocken" der IG-Milch nicht gelten. "Eine Milchmenge von weniger als ein Prozent, die aufgrund der Proteste der IG-Milch nicht abgeliefert wurde, wirkt sich nicht marktstabilisierend aus", sieht Auer den Grund eher im erfolgreichen Wirtschaften und guten Marketing der österreichischen Molkereien.

Handel muss Regionalpatriotismus endlich in die Regale bringen

Die Konsumenten wollen österreichische Produkte, werden aber durch Billig-Importe und nicht genau gekennzeichnete Eigenmarken immer wieder gerne vom Handel getäuscht. "Wenn Käse drauf steht, muss auch Milch drinnen sein", verweist Auer auch auf den Beschluss der Codexkommission, damit in Zukunft kein Analogkäse mehr als Käse bezeichnet werden darf. Zudem hat im Sommer des Vorjahres, als etwa durch Protestaktionen der IG-Milch tausende Liter Milch weggeschüttet wurden obwohl der Milchpreis hoch war, die Lebensmittelindustrie ihre Rezepturen von Milch auf Pflanzenfett (wie etwa bei Käseimitaten oder Speiseeis) umgestellt. "Unseren Milchbauern wird gerade mit solchen Aktionen die Existenzgrundlage entzogen", fordert Auer vom Handel, "den rot-weiß-roten Regionalpatriotismus nicht nur zu predigen, sondern auch in den Regalen sichtbar für die Kunden anzubringen". (Schluss)

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