• 24.09.2009, 10:48:29
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Kuntzl: SPÖ gegen Wiedereinführung von Studiengebühren

Wien (SK) - "Die Studiengebühren wurden vor einem Jahr aus gutem
Grund abgeschafft: Österreich hat eine im internationalen Vergleich
viel zu niedrige AkademikerInnenquote und wir wollen vor allem jungen
Menschen aus Familien mit niedrigem Einkommen ein Studium
ermöglichen. Da hat Österreich großen Aufholbedarf", stellte
SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl zur Forderung von
Wissenschaftsminister Johannes Hahn nach einer Wiedereinführung der
Studiengebühren klar. Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wo mit
einer Steuerreform und Konjukturpaketen investiert wird, um Familien
zu entlasten und Arbeitsplätze zu erhalten, wird es sicher keine
zusätzliche finanzielle Belastung von Studierenden geben", so Kuntzl
am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Minister Hahn hat im Ürigen jeden Menge zu tun mit der Umsetzung
des im Sommer beschlossenen Unigesetzes. Darin haben wir die
Verringerung der Zahl der StudienabrecherInnen, bessere
Betreuungsrelationen von Studierenden zu Lehrenden, den Ausbau der
Angebote für berufstätige Studierende und für jene mit Kindern
verankert." Kuntzl wies zudem darauf hin, dass im Unigesetz auch
Maßnahmen zu besseren sozialen Durchlässigkeit und der Ausbau der
Studienförderung zur Stärkung der sozialen Absicherung
festgeschrieben sind.

"Denn Bildung, Hochschulzugang und gesellschaftliches und
berufliches Fortkommen dürfen nicht von der finanziellen
Leistungsfähigkeit der Eltern oder der Studierenden selbst abhängig
sein. Die Einführung der Studiengebühren war eine eklatante
Fehlentscheidung, die vom Parlament im September 2008 revidiert
wurde", so Kunztl. (Schluss) mb/cv

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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