Kuntzl: SPÖ gegen Wiedereinführung von Studiengebühren

Wien (SK) - "Die Studiengebühren wurden vor einem Jahr aus gutem Grund abgeschafft: Österreich hat eine im internationalen Vergleich viel zu niedrige AkademikerInnenquote und wir wollen vor allem jungen Menschen aus Familien mit niedrigem Einkommen ein Studium ermöglichen. Da hat Österreich großen Aufholbedarf", stellte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl zur Forderung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn nach einer Wiedereinführung der Studiengebühren klar. Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wo mit einer Steuerreform und Konjukturpaketen investiert wird, um Familien zu entlasten und Arbeitsplätze zu erhalten, wird es sicher keine zusätzliche finanzielle Belastung von Studierenden geben", so Kuntzl am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Minister Hahn hat im Ürigen jeden Menge zu tun mit der Umsetzung des im Sommer beschlossenen Unigesetzes. Darin haben wir die Verringerung der Zahl der StudienabrecherInnen, bessere Betreuungsrelationen von Studierenden zu Lehrenden, den Ausbau der Angebote für berufstätige Studierende und für jene mit Kindern verankert." Kuntzl wies zudem darauf hin, dass im Unigesetz auch Maßnahmen zu besseren sozialen Durchlässigkeit und der Ausbau der Studienförderung zur Stärkung der sozialen Absicherung festgeschrieben sind.

"Denn Bildung, Hochschulzugang und gesellschaftliches und berufliches Fortkommen dürfen nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern oder der Studierenden selbst abhängig sein. Die Einführung der Studiengebühren war eine eklatante Fehlentscheidung, die vom Parlament im September 2008 revidiert wurde", so Kunztl. (Schluss) mb/cv

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