• 24.09.2009, 09:01:14
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Marek: Wohlergehen junger Menschen ist unser aller Hauptanliegen

Staatssekretärin eröffnet Internationale Konferenz zu Jugendpolitik und Jugendforschung in Wien

Wien (OTS/BMWFJ) - Christine Marek, Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, eröffnete
gestern, Mittwoch, im Vienna International Center die "Internationale
Konferenz zu Jugendpolitik und Jugendforschung", bei der
Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kreis der Jugendarbeit und der
Jugendforschung aus insgesamt 38 Nationen mit politischen
Verantwortlichen der Europäischen Kommission, der UNO, UNESCO und
UNICEF in einen intensiven Austausch zu Fakten-basierter
Jugendpolitik treten. "Das Wohlergehen junger Menschen ist unser
aller Hauptanliegen und das verbindende Element der Konferenz", so
Marek. Themen wie "Gleichheit und Beteiligung",
"Jugendarbeitslosigkeit" oder "Prävention" machen die Weite des
Feldes der jugendpolitischen Herausforderungen deutlich.

Ein zentrales Thema der Tagung stellt die Analyse der Effekte von
sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen auf junge Menschen in
unterschiedlichen Regionen dar. "Jeder Politikbereich hat auch für
Jugendliche Relevanz. Jugendpolitik soll daher als
Querschnittsmaterie ernst genommen und in den Maßnahmen den
Anforderungen und Herausforderungen für die jungen Menschen gerecht
werden", so die Staatssekretärin anlässlich der Konferenz. Daher
seien die Evaluation der Auswirkungen gegenwärtiger jugendpolitischer
Strategien und das Entwickeln zukunftsorientierter Modellprojekte von
besonderer Relevanz.

"Österreich hat die Initiative übernommen, die wesentlichen
Akteure der Jugendpolitik - seien es die Jugendlichen selbst, die
Jugendarbeiter/innen oder die Jugendforschung - und die Politik an
einen Tisch zu bringen, da der österreichische Weg der aktiven
Partizipation sämtlicher Beteiligter auch international anerkannt und
wegweisend ist", so Marek weiter. Die gesetzliche Regelung der
Österreichischen Bundesjugendvertretung, das
Bundesjugendförderungsgesetz und die Errichtung von Österreich-weiten
Koordinationsstrukturen der Jugendzentren und
Jugendinformationsstellen seien Maßnahmen, die auch international
forciert und durch einen internationalen Austausch von Erfahrungen
und Wissen ergänzt werden sollen.

Unabhängig von den national und kulturell bedingten
unterschiedlichen Herausforderungen und Wertvorstellungen gelte es,
gemeinsam qualitätsgesicherte Konzepte zur Mitbestimmung und
Einbeziehung der Jugendlichen in das demokratische System zu
entwickeln. "Wir brauchen ein Maßnahmenbündel, das die Jugendlichen
in all ihrer Vielfalt erreicht. Wir wollen jungen Menschen Mut machen
und ihnen bessere Rahmenbedingungen verschaffen. Als
Jugendministerium wollen wir deutliche Akzente setzen, denn wir sehen
unser Engagement in die Jugend als Engagement in die Zukunft unseres
Landes", betonte Marek abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend
   Staatssekretariat: DI Lukas Pohl
   Tel.: +43/(0)1/71100-5838
   mailto:presseabteilung@bmwfj.gv.at
   www.bmwfj.gv.at
   
   Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer, Tel.: +43/(0)1/71100-2058

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