Marek: Wohlergehen junger Menschen ist unser aller Hauptanliegen

Staatssekretärin eröffnet Internationale Konferenz zu Jugendpolitik und Jugendforschung in Wien

Wien (OTS/BMWFJ) - Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, eröffnete gestern, Mittwoch, im Vienna International Center die "Internationale Konferenz zu Jugendpolitik und Jugendforschung", bei der Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kreis der Jugendarbeit und der Jugendforschung aus insgesamt 38 Nationen mit politischen Verantwortlichen der Europäischen Kommission, der UNO, UNESCO und UNICEF in einen intensiven Austausch zu Fakten-basierter Jugendpolitik treten. "Das Wohlergehen junger Menschen ist unser aller Hauptanliegen und das verbindende Element der Konferenz", so Marek. Themen wie "Gleichheit und Beteiligung", "Jugendarbeitslosigkeit" oder "Prävention" machen die Weite des Feldes der jugendpolitischen Herausforderungen deutlich.

Ein zentrales Thema der Tagung stellt die Analyse der Effekte von sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen auf junge Menschen in unterschiedlichen Regionen dar. "Jeder Politikbereich hat auch für Jugendliche Relevanz. Jugendpolitik soll daher als Querschnittsmaterie ernst genommen und in den Maßnahmen den Anforderungen und Herausforderungen für die jungen Menschen gerecht werden", so die Staatssekretärin anlässlich der Konferenz. Daher seien die Evaluation der Auswirkungen gegenwärtiger jugendpolitischer Strategien und das Entwickeln zukunftsorientierter Modellprojekte von besonderer Relevanz.

"Österreich hat die Initiative übernommen, die wesentlichen Akteure der Jugendpolitik - seien es die Jugendlichen selbst, die Jugendarbeiter/innen oder die Jugendforschung - und die Politik an einen Tisch zu bringen, da der österreichische Weg der aktiven Partizipation sämtlicher Beteiligter auch international anerkannt und wegweisend ist", so Marek weiter. Die gesetzliche Regelung der Österreichischen Bundesjugendvertretung, das Bundesjugendförderungsgesetz und die Errichtung von Österreich-weiten Koordinationsstrukturen der Jugendzentren und Jugendinformationsstellen seien Maßnahmen, die auch international forciert und durch einen internationalen Austausch von Erfahrungen und Wissen ergänzt werden sollen.

Unabhängig von den national und kulturell bedingten unterschiedlichen Herausforderungen und Wertvorstellungen gelte es, gemeinsam qualitätsgesicherte Konzepte zur Mitbestimmung und Einbeziehung der Jugendlichen in das demokratische System zu entwickeln. "Wir brauchen ein Maßnahmenbündel, das die Jugendlichen in all ihrer Vielfalt erreicht. Wir wollen jungen Menschen Mut machen und ihnen bessere Rahmenbedingungen verschaffen. Als Jugendministerium wollen wir deutliche Akzente setzen, denn wir sehen unser Engagement in die Jugend als Engagement in die Zukunft unseres Landes", betonte Marek abschließend.

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