BZÖ-Widmann: Ökostromgesetz wird zur Kostenfalle für Konsumenten

BZÖ warnt vor Verteuerung - Pühringer und Haimbuchner kuscheln bereits

Wien/Linz (OTS) - "Die aktuell vorliegende Fassung zum Ökostromgesetz wird zur Kostenfalle für Konsumenten", warnt BZÖ-Oberösterreich Wahlkampfleiter und Energiesprecher im Parlament, Abg. Mag. Rainer Widmann. "Ziel muss sein, die Österreicher nachhaltig, sicher und kostengünstig mit Strom zu versorgen. Deshalb hat das BZÖ ein klares Konzept erarbeitet, wie Österreich in Zukunft energieautark sein kann", so Widmann.

Allein für die Weiterverrechnung von Ökostrom kassieren die rot-schwarzen Energieversorger 77 Millionen Euro zu viel. "Die Bevölkerung wird von den SPÖ und ÖVP nahen Stromgesellschaften abgezockt. Dieses Geld könnte man in die erneuerbare Energie investieren. Stattdessen streifen die ein ungerechtfertigtes Körberlgeld ein", erklärt Widmann. Er fordert die Unterstützung von Photovoltaik mit einer Direktförderung sowie einen Effizienznachweis für Anlagen, die erneuerbare Energie produzieren. "Stattdessen fördert die Bundesregierung Euratom jährlich mit 40 Millionen, damit Schrottreaktoren länger am Netz bleiben", kritisiert der BZÖ-Energiesprecher.

Schon nach den Wahlen kommt laut Widmann in Oberösterreich eine Strompreiserhöhung um 10 Prozent, denn "Pühringer und Haimbuchner kuscheln und packeln schon. Den Preis für eine schwarz-blaue Koalition müssen dann die Stromkunden zahlen." Und das Ökostromgesetz werde weitere Verteuerungen bringen, warnt Widmann. Der grüne Anschober-Effekt hat in Oberösterreich auch nichts gebracht. Widmann:
"Im BZÖ-regierten Kärnten liegt der Anteil an erneuerbarer Energie bei 42 Prozent, in Oberösterreich nur bei 30 Prozent."

"Rot und schwarz werden zusammen mit den umgefallenen Blauen mit dem vorliegenden Gesetz eine Katastrophe für alle Stromkunden heraufbeschwören", warnt Widmann. Und weiter: "Deshalb lässt das BZÖ kommenden Dienstag im Parlament jene Experten zu Wort kommen lassen, die den Gesetzesentwurf der Bundesregierung als einen Anschlag auf die Brieftaschen der Österreicher entlarven werden. Dann muss es umgehend Nachverhandlungen und Nachbesserungen geben!"

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