ORF-Enquete: BZÖ-Petzner: Warum Barack Obama trotzdem US-Präsident wurde...

Wien (OTS) - In seinem Schlussstatement als Mediensprecher des BZÖ ging Stefan Petzner im Rahmen der heutigen ORF-Enquete auf die Kritik vieler Enquete-Teilnehmer an der vom BZÖ vorgeschlagenen Privatisierung von ORF 1 ein: "Der ORF hat zwei TV-Kanäle, 12 Radiosender, neun Landesstudios einen Online-Dienst und Spartenkanäle. Wenn nun so getan wird, als würde mit einer Privatisierung eines Kanals die Welt untergehen und die Demokratie abgeschafft werden, dann ist das der größte Unsinn, den ich jemals gehört habe. Den würde das, was sie alle erklärt haben nur ansatzweise stimmen, dann wäre Barack Obama bis heute nicht US-Präsident geworden!" (Anmerkung: In den USA gibt es in der Form überhaupt keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie in Europa und Österreich)

"Der größte Unsinn wäre es, in Sachen ORF so weiter zu tun wie bisher", führte Petzner weiter aus und nannte eine ganze Reihe von ORF-Unternehmenszahlen, die die katastrophale wirtschaftliche Lage des ORF belegen.

Petzners vieldeutiger Schlusssatz: "Da bekanntlich Alter nicht immer für Weisheit steht, erlaube ich mir als jüngster Teilnehmer an der Enquete folgende Zukunftsprognose: Langfristig gesehen werden es die öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa - freundlich gesagt - sehr, sehr schwer haben. Und sie alle werden irgendwann erkennen, dass ich damit Recht gehabt habe."

(Schluss)

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