60 Jahre PVÖ (3): Blecha - "Werden Österreich gemeinsam mit junger Generation sozial noch gerechter machen"

PVÖ hat Meilensteine der sozialen Entwicklung durchgesetzt

Wien (OTS/SK) - "Wenn wir uns einig sind, sind wir unüberwindlich. Und wir werden gemeinsam mit der jungen Generation alles tun, um Österreich sozial noch gerechter zu machen", so der Präsident des Pensionistenverbands Österreichs (PVÖ), Karl Blecha, heute, Donnerstag, bei der großen Festveranstaltung zum 60-Jährigen Bestehen der größten österreichischen SeniorInnenorganisation. In seiner viel beklatschten Rede verdeutlichte Blecha, dass der PVÖ "Meilensteine der sozialen Entwicklung durchgesetzt hat". Der PVÖ-Präsident betonte beim heutigen "bedeutsamen Jubiläum" mit Blick auf das von Bundeskanzler Werner Faymann durchgesetzte Pensionspaket, dass "Werner Faymann auf Punkt und Beistrich alles gehalten hat, was er vorher gesagt hat". Klar sprach sich Blecha gegen Null-Lohnrunden aus, vielmehr gehe es jetzt um "materielle Absicherung im Alter". Blecha betonte auch, dass die Werterhaltung der Pensionen dank Werner Faymann im Regierungsübereinkommen festgeschrieben sei. ****

Der PVÖ-Präsident skizzierte in seiner Festrede die erfolgreiche 60-jährige Geschichte des PVÖ und bekräftigte: "Wir fühlen uns jung. Wir sind wie Museen. Bei denen kommt es nicht auf die Fassade an, sondern auf die Schätze, die im Inneren sind". Blecha bedankte sich weiters bei allen FunktionärInnen für ihren "unermüdlichen Einsatz" für die ältere Generation. Lob gab es auch für den unter Bruno Kreisky begonnenen "österreichischen Weg", der Österreich zu einem der reichsten Länder der Welt gemacht habe. "Der österreichische Weg ist etwas, das von Obama bis Merkel als Rezept gegen die Krise verwendet wird", so Blecha.

Brauchen Generationendialog statt Generationenkonflikt

Mit Vehemenz sprach sich Blecha gegen die Diffamierung der älteren Generation aus. Ausdrücke, wie "graue Gefahr" udgl., wertete Blecha als "Entgleisung und empörende Bezeichnungen", die den sozialen Zusammenhalt gefährdeten. "Wir sind mit den Jungen in einem Boot", bekräftigte Blecha, der weiters betonte: "Wir brauchen keinen Generationenkonflikt, sondern einen Generationendialog, der zu Generationensolidarität führt". Eine deutliche Absage gab es auch an Null-Lohnrunden, die die "Rezession erheblich verschärfen". Blecha warnte auch vor einem erneuten Aufkommen der "Zockerei": "Da müssen wir aufpassen".

Den Preisindex für PensionistInnenhaushalte bezeichnete Blecha als "Richtschnur für die kommenden Pensionsverhandlungen". Blecha erinnerte hier auch daran, dass die Frage der Pensionen auch "Grundlage des Vertrauens der künftigen Generationen in unser Pensionssystem" sei. "Gar nicht genug zu belobigen" sei Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der eine bessere soziale Absicherung für pflegende Angehörige umgesetzt habe. Bezüglich der Landtagswahlen in Oberösterreich zeigte sich Blecha optimistisch:
"Ich blicke mit Zuversicht in die Zukunft", so der PVÖ-Präsident, der abschließend die Erfolge von SPÖ-OÖ-Chef Erich Haider unterstrich. (Schluss) mb

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