Nachhaltiges Bauen in Österreich - nun mit Zertifikat

Wien (OTS) - ÖGNI ist von Professor Dr. Gunther Maier und Philipp Kaufmann initiiert worden und hat einen Vertrag zur Anpassung des DGNB Systems an die österreichische Baukultur unterzeichnet.

Österreich ist der erste Partner in der Europäisierung des Deutschen Gütesiegels Nachhaltiges Bauen (DGNB). Der Kooperationsvertrag zwischen der "Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienentwicklung" (ÖGNI) und der "Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wurde am 24. Juni auf der Consense 2009 - dem DGNB Jahreskongress - unterzeichnet. So soll die Forderung der Bau- und Immobilienbranche nach einem einheitlichen europäischer Standard im Bereich von nachhaltigen Bauen umgesetzt werden.

Für den österreichischen Immobilienmarkt ist interessant, dass jetzt das in Deutschland entwickelte Zertifizierungssystem an die heimische Baukultur angepasst wird. Diese Aufgabe übernimmt die kürzlich von Professor Gunther Maier und Philipp Kaufmann an der WU gegründete "Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft" (ÖGNI). "Das DGNB System bildet eine ausgezeichnete Grundlage zur Bewertung von Gebäuden und ist zugleich ein hervorragendes Instrument für die Planung", betont Philipp Kaufmann.

Die Anpassung des Zertifizierungssystems auf österreichische Bauvorschriften und Standards hat zwei große Vorteile: Die Aussagekraft bei der Bewertung ist deutlich höher, weil sie sich auf den lokalen Markt bezieht. Außerdem wird der Zertifizierungsaufwand für Bauherren geringer. So erfolgt etwa die Dokumentation lediglich auf Basis der in Österreich erforderlichen Daten, und Nachweise müssen ggf. nicht doppelt erbracht werden - ein echter Vorteil gegenüber den meisten internationalen Ratingsystemen.
"Die Stärke des Zertifizierungssystems besteht in seiner hohen Flexibilität, es kann nicht nur hervorragend an regionale Gegebenheiten adaptiert, sondern auch an künftige technische oder gesellschaftliche Entwicklungen angepasst werden; es ist ein Ratingsystem der zweiten Generation," bekräftigen die beiden Gründer Gunther Maier und Philipp Kaufmann.

"ÖGNI ist bestens aufgestellt", so Gunther Maier: die Gesellschaft verfügt in Kooperation mit der FGW über eine Geschäftsstelle und wird mit mehr als 50 Mitgliedern, darunter namhaften Vertretern der Bau-und Immobilienbranche, starten. Nächster Schritt wird die Gründungsveranstaltung am 29.09.2009 in den Räumlichkeiten der Vienna Insurance Group sein.

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Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI)
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