Donnerbauer weist Kritik Jarolims an Justizministerium zurück

Missverständnisse und Verzerrungen durch die Öffentlichkeit sollten verhindert werden

Wien (ÖVP-PK) - ÖVP-Justizsprecher Abg. Mag. Heribert Donnerbauer weist die Kritik seines SPÖ-Kollegen Dr. Hannes Jarolim im Zusammenhang mit der Aufführung des Theaterstücks "Gerettet" zurück. "Das Einstudieren eines Theaterstücks zählt zwar zweifelsohne zu einer sinnvollen Verwendung der Freizeit, die im Strafvollzugsgesetz für Strafgefangene vorgesehen ist", sagte Donnerbauer. Die Anzahl der Aufführungen, die Aufführungsorte oder die bei öffentlichen Aufführungen zu erzielenden Gewinne seien in diesem Zusammenhang aber zweitrangig. ****

Tatsache sei, dass bei der Aufführung des diskutierten Stücks Personen mit zum Teil sehr gravierenden Delikten und sehr langen Reststrafen mitwirken und sich das Bundesministerium daher dazu entschlossen habe, die Erlaubnis zur Aufführung dieses Stückes außerhalb einer Justizanstalt nicht zu erteilen.

"Ich kann diese Entscheidung des Ministeriums nachvollziehen, auch weil ich die Überlegung verstehe, dass gerade bei einem derartig schwierigen Stück Missverständnisse und Verzerrungen durch die Öffentlichkeit auftreten könnten. Letztendlich darf man auch nicht außer Acht lassen, dass die im Falle einer Aufführung außerhalb von Justizanstalten notwendige Bewachung sehr aufwändig gewesen wäre. Das Justizministerium hat verantwortungsvoll und richtig entschieden", schloss Donnerbauer.
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