Mölzer: EU muss unerträglichen Bonus-Exzessen von Managern ein Ende setzen

EU-Sondergipfel hat klare Begrenzung von Bonuszahlungen zu schließen - Keine Boni für Manager, deren Unternehmen am Tropf der Steuerzahler hängen

Wien (OTS) - Beim heutigen EU-Sondergipfel zur Vorbereitung des G-20-Treffens in der nächsten Woche müssten die Staats- und Regierungschefs in der Frage der umstrittenen Bonuszahlungen an Manager Nägel mit Köpfen machen, forderte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Absichtserklärungen, die in wenigen Wochen dem Vergessen anheimfallen oder deren Umsetzung auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben werden, sind zu wenig. Schließlich ist die Finanz- und Wirtschaftskrise gerade auch wegen der maßlosen Gier der Banker nach immer höheren Boni entstanden", betonte Mölzer.

Unbedingt erforderlich, so der freiheitliche EU-Mandatar, wäre eine klare Begrenzung der Bonuszahlungen: "Wenn Manager Millionen an Boni kassieren, dann fehlt dem Durchschnittsverdiener, für den der Alltag alles andere als einfach ist, völlig zu Recht jedes Verständnis. Außerdem darf es in Zukunft keine Bonuszahlungen für jene Banker geben, deren Institute Verluste einfahren oder die Staatshilfen erhalten und somit am Tropf der Steuerzahler hängen", forderte Mölzer.

Weiters warnte Mölzer davor, dass sich die EU in der Frage der Begrenzung der Boni von Managern hinter den USA verstecken könnte. "Wenn es Ende nächster Woche beim G-20-Gipfel in Pittsburgh zu keiner Einigung kommen sollte, dann ist trotzdem innerhalb der EU von den Mitgliedstaaten ein Ende der unerträglichen Bonus-Exzesse durchzusetzen", schloss der freiheitliche Europa-Abgeordnete.

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