Rübig: Nabucco ist wichtigstes Projekt zur EU-Energieversorgung

200 Mio. Euro EU-Förderung im Europaparlament durchgesetzt

Strassburg, 17. September 2009 (OTS-PD) "Aufgrund der sinkenden EU-Eigenproduktion und des insgesamt steigenden Energieverbrauchs in Europa ist eine Diversifizierung der Versorgungsquellen und -routen absolut notwendig, um die Energieversorgungssicherheit der EU und Österreichs sicherzustellen", sagte heute der Energiesprecher des ÖVP-Europaklubs, Dr. Paul Rübig, in der Plenardebatte des Europäischen Parlaments über den aktuellen Stand der Nabucco-Pipeline. "Die Realisierung des südlichen Gaskorridors durch den Bau der Nabucco-Pipeline wird der EU den Zugang zu den Gasreserven in der Region rund um das Kaspische Meer ermöglichen. Nabucco ist damit eines der wichtigsten Projekte für die Sicherung der Energieversorgung in Europa", so Rübig. ****

"Gerade Österreich hat an diesem Projekt ein besonderes Interesse und ist über die OMV federführend in die Realisierung eingebunden. Der Bau von Nabucco wird einen wesentlichen Impuls für die heimische Wirtschaft bringen und Arbeitsplätze sichern", sagte Rübig. "Gemeinsam mit der EVP-Fraktion begrüße ich die Initiative der EU-Kommission zur Untersuchung der Möglichkeit eines gemeinsamen EU-Gaseinkaufs in Turkmenistan über die Caspian Development Initiative. Der Fokus der Überlegungen sollte dabei auf der Errichtung von Infrastruktur liegen, um Gas via Nabucco auch nach Europa bringen zu können", forderte Rübig. "In jedem Fall müssen die Ergebnisse dieser bereits laufenden Machbarkeitsstudie sowie auch die weiteren Schritte mit dem Europaparlament diskutiert werden."

Im Europäischen Parlament hatte sich Rübig sowohl im Industrie-als auch im Budgetausschuss für die Festlegung einer EU-Förderung für das Nabucco-Projekt eingesetzt. "Gemeinsam mit der EVP-Fraktion konnte ich im Rahmen der Verhandlungen über den European Recovery Plan zur Belebung der Wirtschaft eine Förderung in Höhe von 200 Mio. Euro für dieses wichtige Projekt der Energieversorgung durchsetzen", so Rübig abschließend.

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