Amon: Akzeptanz ist für ORF als Gebührenempfänger entscheidend

ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter in der parlamentarischen ORF-Enquete

Wien (ÖVP-PK) - Die Akzeptanz beim österreichischen Publikum ist für einen öffentlich-rechtlichen Anbieter wie dem ORF das Entscheidende, hob heute, Donnerstag, ÖVP-Klubobmann-Stv. Abg. Werner Amon im Rahmen der im Parlament stattfindenden Enquete zum ORF hervor. Gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der von allen Österreicherinnen und Österreichern das Programmentgelt bekommt, müsse besonders darauf bedacht sein, eine größtmögliche Zahl an Zuseherinnen und Zusehern für sich zu gewinnen. Betrachte man jedoch die Entwicklung der ORF-Marktanteile insbesondere der letzten Jahre, so würden die Seher Monat für Monat schwinden. ****

Amon erinnerte in diesem Zusammenhang an eine Presseaussendung vom 3. Mai 2006 von SPÖ-Klubobmann Josef Cap, der darin die damalige ORF-Führung fragte, was sie gegen die besorgniserregende Entwicklung der ORF-Quoten zu tun gedenke. Der ÖVP-Abgeordnete merkte dabei an, dass der ORF-Marktanteil damals noch bei 41,6 Prozent und in der Ära der Generaldirektorin Monika Lindner stetig und stabil über der 40 Prozent-Marke lag.

Derzeit befinde sich der Marktanteil im freien Fall, kritisierte Amon und verwies auf die von Generaldirektor Alexander Wrabetz lancierte "größte Programmreform aller Zeiten", die unter anderem die Abschaffung der Durchschaltung der ZiB1 beinhaltete. 34 Prozent Marktanteil beider ORF-Programme im Juli 2009 beziehungsweise acht Prozent Marktanteil an einigen Tagen in ORF 1 würden eine deutliche Sprache sprechen, so Amon.

Der ÖVP-Abgeordnete fordert eine "Rückbesinnung auf die öffentlich-rechtliche Programmierung und eine Hinwendung zum österreichischen Publikum, das österreichische Inhalte sehen will. Wir brauchen eine seriöse und objektive Information, Magazine zu aktuellen österreichischen Geschehnissen oder österreichische Serien" - ein Mix von Information, Kultur und Unterhaltung sei auch der Schlüssel zum Erfolg des ORF über viele Jahrzehnte gewesen. (Schluss)

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