ÖAMTC: Mineralölwirtschaft lehnt konstruktiven Dialog ab

Höhere Transparenz wäre aber Basis für faire Spritpreise

Wien (OTS) - "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen", kommentiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau die Taktik der Mineralölwirtschaft. Sie ist offensichtlich nicht bereit, ihre Preispolitik transparent zu machen. Anstatt die Einladung der Bundeswettbewerbsbehörde zum konstruktiven Dialog anzunehmen, verschanzt sie sich hinter "rechtlichen Argumenten". "Was spricht denn dagegen, freiwillig die Zusammenarbeit im Interesse der Konsumenten wahrzunehmen?", fragt Brandau.

"Augenscheinlich sollen die Autofahrer die intransparente Preispolitik, die einzig von den Anbietern bestimmt wird, einfach zur Kenntnis nehmen müssen, so lange es noch irgendwie geht", ärgert sich die ÖAMTC-Expertin. "Anders ist die Tatsache nicht zu erklären, dass sich die Mineralölwirtschaft mit Händen und Füßen gegen eine Offenlegung ihrer Preiskalkulationen wehrt." Aus Sicht des ÖAMTC führt der Weg zu fairen Spritpreisen über zwei grundlegende Punkte -Transparenz und Wettbewerb. "Es sind daher alle Beteiligten aufgefordert, ihr Scherflein zu einem transparenten Spritpreis-Markt in Österreich beizutragen", appelliert Brandau.

Für Konsumenten lohnen sich Preisvergleiche mehr denn je. Günstige Tankmöglichkeiten und tagesaktuelle Preisübersichten bietet der ÖAMTC im Internet unter www.oeamtc.at/sprit/.

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