AMS: Deutlicher Rückgang der Kurzarbeit Mitte September

Zahl der Personen in Kurzarbeit sank von 53.181 auf 45.719 Betroffene

Wien (OTS) - Mitte September ging die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen in Österreich deutlich zurück. Waren Anfang des Monats noch insgesamt 53.181 Personen in 321 Betrieben in Kurzarbeit, so sank diese Zahl Mitte September auf 45.719 Betroffene in 316 Betrieben. "Obwohl die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor schwierig ist, ist der Rückgang der Personen in Kurzarbeit ein deutliches Zeichen dafür, dass sich bei einzelnen Unternehmen die Auftragslage deutlich gebessert hat", betonte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich. Neben der voestalpine, die ab September die Kurzarbeit am Standort Linz für rund 3.500 Personen vorzeitig beendet hat, haben beispielsweise auch die Firmen epcos (für 1.400 Personen), magna powertrain (für 700 Personen) und ppc insulators (für 260 Personen) in Deutschlandsberg aufgrund der veränderten Auftragslage die Kurzarbeit vorzeitig beendet.

71 Betriebe kombinieren bereits Kurzarbeit mit Qualifizierung

Seit April des Jahres kann Kurzarbeit auch mit Qualifizierungsmaßnahmen kombiniert werden. Bisher haben 71 Betriebe von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Das Arbeitsmarktservice fördert dabei die Kosten der Qualifizierungsmaßnahmen von Arbeitnehmer/innen in Kurzarbeit mit einer Beihilfe. "Ziel dieser Förderung ist es, die im Rahmen der Kurzarbeit ausfallende Arbeitszeit für arbeitsmarktpolitisch und betrieblich sinnvolle Qualifizierung zu nutzen", erklärte AMS-Vorstand Kopf.

Die Auswahl der Qualifizierung erfolgt durch die Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gemeinsam. Die Höhe der Förderung beträgt 60% der Kursgebühren, finanziert wird die Beihilfe je zur Hälfte aus Mitteln des Arbeitsmarktservice und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Voraussetzung für die Förderung ist die Vorlage eines Ausbildungskonzeptes und die Beantragung der Förderung bei der regionalen AMS-Geschäftsstelle vor Beginn der Qualifizierungsmaßnahme.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Beate Sprenger
AMS Österreich
Tel.: (01) 33 178 - 522
Fax: (01) 33 178 - 152
beate.sprenger@ams.at
http://www.ams.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AMS0001