Wiener Park+Ride als ideales Pendlerangebot

StR Schicker: "Das richtige Verkehrsmittel für den richtigen Weg."

Wien (OTS) - Mit der Wiedereröffnung der Park+Ride-Anlage
Spittelau gibt es in Wien sieben P+R-Garagen, die den Wienerinnen und Wienern, insbesondere aber den niederösterreichischen PendlerInnen zur Verfügung stehen. Zum dritten Mal - nach 1999 und 2005 - wurde in diesem Jahr wieder eine Umfrage unter den niederösterreichischen ArbeitspendlerInnen durchgeführt. Abgetestet wurden dabei das allgemeine Verkehrsverhalten sowie Details zu den einzelnen Wiener P+R-Anlagen.

Verkehrsstadtrat Rudi Schicker erklärt: "Der Pendlerverkehr ist vor allem deswegen in der Europäischen Mobilitätswoche so relevant, weil hier die Intermodalität, also die ideale Kombination mehrerer Verkehrsmitteln, besonders in den Vordergrund tritt. Vor allem innerstädtisch sollte das Auto nur sinnvoll eingesetzt werden. Vielmehr gilt es das richtige Verkehrsmittel für den richtigen Weg zu wählen."

Immer mehr Öffi-Nutzer

Die größten Pendlerströme kommen aus dem Süden (Mödling, Baden, Breitenfurt), Osten (Gänserndorf, Marchegg) und Nord-Westen (Stockerau, Hollabrunn, Klosterneuburg) nach Wien. Der überwiegende Anteil der Befragten legt dabei den Weg in die Stadt berufsbedingt zumindest fünf Mal in der Woche zurück, wobei im Durchschnitt 46 Prozent davon mit dem eigenen PKW unterwegs sind und 53 Prozent mit der Bahn / Schnellbahn.

2005 sah dies noch anders aus: vor vier Jahren kamen gerade einmal 43 Prozent mit den Öffis nach Wien und 57 Prozent mit dem Auto. Den höchsten Anteil an Öffi-Nutzern weisen 2009 die PendlerInnen aus den Bezirken Mistelbach (67 Prozent), Korneuburg-Stockerau, Hollabrunn (beide 55%) sowie Mödling und Baden (ebenfalls 55 Prozent) auf.

Maßnahmen für Pendlerverkehr greifen

Eine äußerst positive Entwicklung ist, dass immer weniger NiederösterreicherInnen ihre tägliche Fahrt vom Wohn- zum Arbeitsort nach Wien als Belastung empfinden. 1999 gaben noch 41 Prozent an, dass sie die Wegstrecke besonders belastet. 2005 waren es 36 Prozent die dies so empfanden, in diesem Jahr nur mehr 30 Prozent. "Ein Beleg dafür, dass auch unsere Verkehrsmaßnahmen für den Pendlerverkehr greifen", so Stadtrat Schicker. "Die Park+Ride-Anlagen sind alle an hochrangigen Linien positioniert und erleichtern den Umstieg vom Auto auf die Öffentlichen Verkehrsmittel. Auch die Schnittstellen zwischen S-Bahn-Verkehr und Wiener Linien konnten verbessert werden."

Das Angebot an P+R-Möglichkeiten innerhalb der Stadt hält sich hinsichtlich Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit in der Waage. Auffällig ist allerdings, dass 26 Prozent der Befragten dies nicht beurteilen konnten: "Das ist auch der Grund, warum wir im kommenden Herbst gemeinsam mit den Betreibern der P+R-Garagen verstärkt die Wiener Umlandgemeinden über die Vorteile informieren wollen", betont der Wiener Verkehrsstadtrat.

Zwei Drittel mit P+R-Preisen zufrieden

Von 88 Prozent, die zumindest gelegentlich mit dem Auto nach Wien fahren, nutzen wiederum 55 Prozent zumindest fallweise die P+R-Anlagen in Wien und Niederösterreich.

Am zufriedensten zeigten sich die ArbeitspendlerInnen mit der Anbindung an die und den kurzen Wegen zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln. "Bis auf die Linie U2, haben wir an allen U-Bahn-Linien Wiens eine P+R-Anlage. Mit der Inbetriebnahme der Garage Donaustadtbrücke 2010 werden wir auch hier nachgebessert haben. Gemeinsam mit dem P+R Aderklaaer Straße werden damit bis Ende 2010 weitere 2400 Stellplätze dazukommen", so Schicker.

Sein Auto in einer der Wiener P+R-Garagen abzustellen kostet für einen ganzen Tag nur 3 Euro, für eine Woche 14,80 Euro und für einen Monat 55 Euro. Für Inhaber einer Wochen-, Monats oder Jahreskarte der Wiener Linien gibt es in allen bestehenden P+R - Anlagen auch vergünstigte Tarife.

Als sinnvollstes Angebotssegment wird von den PendlerInnen das Monatsticket (39 Prozent) gesehen. Mit der Preisgestaltung sind knapp zwei Drittel sehr zufrieden bzw. eher zufrieden.

o P+R im Internet: www.parkandride.at/

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