Grüne Döbling gegen neuerlichen Kahlschlag in Grinzing

Hlavac: Wald muss Wald bleiben, wie Forstgesetz es vorsieht

Wien (OTS) - Bereits 2006 gab es Aufregung um ein Grundstück im Waldbereich der Kronesgasse in Grinzing. Schon damals sprachen sich die Grünen Döbling gegen die Rodung von über 1.500 Quadratmeter Wald für einen Neubau aus. Aufgrund der Flächenwidmung durfte nur ein Gebäude von 250 Quadratmeter Größe errichtet werden. Trotzdem stimmten damals ÖVP, SPÖ und FPÖ im Umweltausschuss für die Rodung einer 1.500 Quadratmeter großen Fläche. Betroffen waren damals 21 Bäume.

Nun - drei Jahre später - reichen die Eigentümer (Privatstiftung) der Luxusvilla um eine zusätzliche Rodung von 820 Quadratmeter ein, um ihren Garten vergrößern zu können. Der Klubobmann und Umweltsprecher der Grünen Döbling, Christian Hlavac, kritisiert dieses Ansuchen heftig: "Jetzt reicht es aber endgültig. Wollen die Eigentümer nach der Salamitaktik den ganzen Wald auf ihrem Grundstück roden? Das darf die Bezirkspolitik nicht dulden. Wald muss Wald bleiben, wie dies das Forstgesetz vorsieht. Die Eigentümer haben bereits 1.500 Quadratmeter roden dürfen, dass muss reichen."Verärgert ist Hlavac auch, weil die betroffene Fläche - wie ein Lokalaugenschein ergab - bereits gerodet wurde: "Da wollen die Eigentümer scheinbar im Nachhinein ihr Vorgehen zurechtbiegen".

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