Sima/Pernkopf: Prämierung der besten Biosphärenpark-Weine

Wien (OTS) - Zum 4. Mal wurden die besten Weine aus den drei Weinbaugebieten im Biosphärenpark Wienerwald prämiert. 58 Betriebe haben 145 regions-typische Qualitätsweine aus den Weinbaugebieten Großlage Klosterneuburg, Thermenregion und Wien eingereicht.
Im Rahmen der Weingala - DER WEIN 09 - kürten gestern Abend die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima und Niederösterreichs Umweltlandesrat Stephan Pernkopf gemeinsam mit Biosphärenparkdirektor Gerfried Koch auf der Wiener summerstage die besten Weine aus dem Biosphärenpark.

"Mit zahlreichen Aktionen wollen wir den Biosphärenpark mit Leben erfüllen und den Leuten die Vorzüge näher bringen. Die Weinprämierung ist einer dieser Aktionen und ich freue mich zum einen über das rege Interesse der Winzer, andererseits natürlich auch über die hohe Qualität der Weine aus dem Biosphärenpark" gratuliert Umweltstadträtin Maga Ulli Sima den Siegern. Und auch Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf betont: "Der Biosphärenpark ist Vorzeigeregion für Nachhaltigkeit und Regionalität. Mit der Weinprämierung wird auf höchstem Qualitätsniveau ein länderübergreifendes Signal in diese Richtung gesetzt."

Sieger der Auszeichnung "Biosphärenpark - DER WEIN 09"

o Wien: Weingut Cobenzl, Gemischter Satz 2008 Senator Mayer am Pfarrplatz, Riesling 2008 Nussberg o Großlage Klosterneuburg: Weingut Aignerhof, Chardonnay 2008, Klosterneuburg o Thermenregion: Stift Klosterneuburg, Zierfandler-Rotgipfler 2008, Gumpoldskirchen Weingut Hecher, Weißburgunder 2008, Sooss Weingut Strasser, Zweigelt 2008, Pfaffstätten Weingut Ceidl, Zweigelt Exzeptionell 2007, Baden

Aktion zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft

"Der Biosphärenpark Wienerwald unterstützt mit dieser Qualitätsmarke die Weinbaubetriebe am Fuße des Wienerwalds und setzt damit einen wesentlichen Schritt zur Erhaltung einer einzigartigen Kulturlandschaft am Rande der Großstadt Wien", betont Biosphärenparkdirektor Gerfried Koch. Die regionstypischen Spitzenweine werden sowohl in der heimischen Gastronomie als auch im Netzwerk von weltweit 553 Biosphärenparks angeboten.

Berechtigt zur Teilnahme sind Weine, die im Biosphärenpark gewachsen sind und den Weinbaugebieten Wien südlich der Donau, Thermenregion und Großlage Klosterneuburg angehören. Jeder Betrieb durfte maximal 3 Weine nominieren. Voraussetzung für die Nominierung eines Weines war auch, dass noch mindestens 800 Flaschen davon verfügbar sind.

Zugelassen werden nur Weine aus den typischen Rebsorten der jeweiligen Region. Ziel ist es, regions- und sortentypische Weine zu prämieren, die den Charakter der Region - das sogenannte "Terroir" -gut zum Ausdruck bringen. Verkostet wurde in verschiedenen Weiss- und Rotweinkategorien, getrennt nach der Region.

Hochkarätige Jury

Die Jury bestand aus 12 Personen, ausschließlich hochkarätige Fachleute, die auch bei anderen renommierten Wettbewerben tätig sind (z.B. Salon Österr. Wein, AWC usw.).

Bei der großen Jurysitzung bewerten zwei Jurys à 6 Personen die eingereichten Weine nach dem internationalen 100-Punkte System. Dazu werden die Weine nacheinander blind verkostet und bewertet. Die Jurymitglieder erhalten als Information die Rebsorte und den Jahrgang des Weines genannt. Bei einer zweiten Verkostung werden die jeweils ersten Plätze jeder Kategorie nochmals verkostet und gereiht. Das Ergebnis dieser Verkostung und die Prämierung der Siegerweine erfolgt im Rahmen der Weingala am 16. September 2009 auf der Wiener summerstage.

Trotz des äußerst schwierigen Jahrgangs 2008 präsentierte sich die überwiegende Zahl der Weine elegant und sortentypisch. Diese Weine vermitteln in idealer Weise die regionale Typizität und können hoffentlich auch in Zukunft mit Hilfe des Biosphärenparks als lokale Spezialitäten auf dem Markt reüssieren.
Die Sieger stellen eine ausgewogene Mischung aus arrivierten, bekannten Weingütern und "Newcomern" dar. Das Preisniveau reicht von EUR 4,20 bis EUR 14,00.
Die Vielfalt ist ein typisches Ergebnis einer Blindverkostung, wo kein Weingut einen Startvorteil hat. Jeder Wein tritt unter den gleichen Bedingungen an. (Schluss) vor

Achtung: Zu dieser Meldung ist demnächst eine Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die online-Abrufbarkeit noch hingewiesen.

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