SPÖ - Genossen werden offensichtlich von Dr. Heinz Schaden instrumentalisiert

Von Erwin Roth - Journalist, VDS

Hallwang (OTS) - Wie ich gestern aus gewöhnlich gut Informierter Quelle erfahren habe, soll ein Schreiben eines Parteigenossen von Herrn Dr. Heinz Schaden an die Aufsichtsräte der "Salzburg Winterspiele 2014 GmbH" verschickt worden sein.

Kern des Schreibens:

Die Aufsichtsräte sollen per Unterschrift bestätigen, dass die Überweisung von 300.000 Euro an den Olympia Förderverein ein Darlehen gewesen sei.

Dazu ist folgendes anzumerken und folgende Fragen ergeben sich:

1. Die Überweisung von 300.000 Euro an den Olympia Förderverein wurde bereits im Februar 2007 (!) getätigt 2. In Schriftstücken der Salzburg Winterspiele 2014 GmbH ist eindeutig festgeschrieben, dass der Aufsichtsrat der Gewährung eines Darlehens nie zugestimmt hat. 3. Die Satzung der Salzburg Winterspiele 2014 GmbH legt eindeutig fest, dass Darlehen vor Vergabe durch den Aufsichtsrat beschlossen werden müssen. Dies ist zu keinem Zeitpunkt der Fall gewesen. 4. Der Zeuge Dr. Leo Wallner sagte vor der Staatsanwaltschaft aus: "Es gab und gibt kein Darlehen in Höhe von 300.000 Euro" 5. Die Salzburg Winterspiele 2014 GmbH ist längst liquidiert, d.h. es gibt für diese GmbH keine Organe mehr welche die Gesellschaft vertreten können. Es gibt auch keine Aufsichtsräte, keinen Aufsichtsrat und keinen Aufsichtsratsvorsitzenden mehr.

Folgende Fragen stellen sich:

1. Dr. Heinz Schaden warum versuchen Sie als Privatperson, weil Aufsichtsratsvorsitzender sind Sie längst nicht mehr, ehemalige Aufsichtsratskolleginnen und -Kollegen anzustiften ein Darlehen zu erklären, obwohl es nie ein Darlehen über 300.000 Euro an den Olympia Förderverein gab? 2. Wieso wurde in der Schlussbilanz/Liquidationsbilanz die unter Ihrer Federführung und Ihrer Aufsicht als Aufsichtsratsvorsitzender verabschiedet wurde, ein 300.000 Euro Darlehen bilanziert und eine Forderung in Höhe von 150.000 Euro als uneinbringlich bilanziert obwohl es doch weder ein Darlehen über 300.000 Euro als auch keine uneinbringliche Forderung in Höhe von 150.000 Euro gab? 3. Ihr Handeln ist so paradox, das Viktor Frankl (Existenzanalyse) Ihr Verhalten gut als Fallbeispiel für "Paradoxe Intention" verwenden hätte können. Lieber muss der Himmel einstürzen und die Welt untergehen, als das der Einzelne seine Schuld eingesteht und die Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Warum handeln Sie so paradox Herr Dr. Schaden? 4. Herr Dr. Schaden warum erklären Sie nicht einfach, dass es kein 300.000 Euro Darlehen an den Olympia Förderverein gegeben hat? Sie waren der Chef der Bewerbung "Salzburg 2014" und Sie wussten Bescheid!

Sollte sich bewahrheiten, dass ein Parteigenosse von Herrn Dr. Schaden tatsächlich ein solches Schreiben an ehemalige Aufsichtsratsmitglieder geschickt hat, ist dies ein parteipolitischer Vorgang, als den ich ihn nie betrachtet habe. Ich bitte um Verständnis bei vielen wunderbaren SPÖ- Politikerinnen und Politikern: "Das ist nicht mein Mist, sondern Ihrer Herr Dr. Schaden" - wenn Sie ihre eigene Partei - die SPÖ - und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten instrumentalisieren und diese dadurch zu Schaden kommen.

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