Aktion "Saubere Stadt": 11.000 Hundestecker in beliebten Tatorten

WasteWatcher-Schwerpunkttage im Herbst für noch mehr Sauberkeit in Wien

Wien (OTS) - "Die Situation in Sachen Hundekot ist merklich besser geworden - die Hundebesitzer nehmen unser Gratis-Angebot der derzeit 2.340 Sackerlautomaten gut an", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Dennoch gibt es immer noch ein paar "schwarze" Schafe, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht wegräumen. Diese werden nun mit einer neuen Welle der schon bekannten Wiesenstecker an ihre Verpflichtung erinnert.****

"Sind Dir 36,-- Wurst?" - diese Frage stellt der mittlerweilen allseits bekannte und beliebte Jack-Russell-Terrier, von dem Mitarbeiter der MA 48 sowie der MA 42 in diesen Tagen erneut 11.000 Stück in die beliebte "Tatorte" wie Baumscheiben, Grünflächen, Blumenbeeten und Straßenbegleitgrün ausstecken.

Über 2.500 Amtshandlungen der WasteWatcher im heurigen Jahr

Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt, um das Niveau zu halten und weiter auszubauen, werden neben erhöhtem Service durch die MA 48 und der MA 42 auch die Kontrollen verstärkt.
"Jeder muss sich in Wien an die Sauberkeitsspielregeln halten", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Kontrolliert werden diese von den WasteWatchern, die seit Februar vorigen Jahres im Einsatz sind. Im heurigen Jahr wurden bereits 2.564 Amtshandlungen in Sachen Sauberkeitskontrollen getätigt. In Sachen Hundekot wurden bisher 465 Anzeigen erstattet und 920 Organmandate ausgestellt. Ein Organmandat kostet 36 Euro, Anzeigen belaufen sich auf bis zu 1.000 Euro, in schweren Fällen kann sich diese Summe auch verdoppeln.

Die WasteWatcher sind sowohl in Uniform als auch in Zivil mit einem Gilet unterwegs, viele mittlerweile auch von der MA 42 - den Wiener Stadtgärten, die für die Sauberkeit in den Parks sorgen. Der Großteil von ihnen übernimmt die Kontrollaufgaben im Rahmen ihrer bisherigen Aufsichtstätigkeiten, bei der MA 48 gibt es 30 Hauptberufliche WasteWatcher.

Nächste Schwerpunkttage Ende September

Die Route der WasteWatcher wird laufend adaptiert, um in ganz Wien das hohe Sauberkeitsniveau sicherzustellen. Um für vermehrte Präsenz zu sorgen, finden auch im Herbst wieder Schwerpunkttage statt, vor allem an Samstagen, bei denen über 100 WasteWatcher die Sauberkeitsregeln kontrollieren und die Wienerinnen und Wiener auch über das breite Angebot der Entsorgungsmöglichkeiten informieren. Es gibt in Wien beispielsweise 19 Mistplätze, an denen in Haushaltsmengen Sperrmüll und sonstige Dinge, die man nicht mehr braucht, kostenlos abgegeben werden kann.

Die nächsten Schwerpunkttage der WasteWatcher sind für den 26.9. und den 31.10. geplant.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die WasteWatcher nach wie vor sehr beliebt sind bei den Wienerinnen und Wienern, 86 Prozent halten die Truppe für eine gute Sache, nur 6 Prozent mögen sie nicht. Auch sprechen sich 86 Prozent dafür aus, dass das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, in Parkanlagen, Verunreinigungen durch Hundekot und illegale Sperrmüllablagerungen in Wien stärker kontrolliert werden sollen.

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