Wiener Pflege- u. Patientenanwaltschaft: überarbeitete Homepage

Wiener Pflege- und PatientInnenanwaltschaft präsentiert sich mit aktualisiertem Internetauftritt www.patientenanwalt.wien.at

Wien (OTS) - Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft hat ihren Internetauftritt überarbeitet. Die Seite ist ab sofort online. Der Wiener Pflege- und PatientInnenanwalt Konrad Brustbauer dazu: "Wichtig war meinen MitarbeiterInnen und mir einerseits eine klare und übersichtliche Struktur der Homepage, andererseits aber auch leichtes Auffinden der Inhalte. Ich glaube, das ist recht gut gelungen." Sehr bewusst ist die Homepage der Wiener Pflege-, PatientInnen- und Patientenanwaltschaft nach wie vor Teil der Homepage der Stadt Wien geblieben, die einen hervorragenden Ruf hat. Neu ist die Wiedergabe der jeweils aktuellsten Presseaussendungen der Anwaltschaft. Die Broschüre der Wiener Pflege-und PatientInnenanwaltschaft ist im gängigen pdf-Format ebenfalls auf Homepage, auch in den wichtigsten Zuwanderersprachen, abrufbar.****

Internetnutzung und E-Mail-Nutzung wird auch für die PatientInnen immer wichtiger

Auch wenn der erste Kontakt seitens der PatientInnen und Angehörigen zur Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft überwiegend telefonisch, persönlich oder per Brief erfolgt, nimmt das Internet einen immer wichtigeren Stellenwert ein. "Immer mehr Menschen sind es inzwischen einfach gewohnt, sich vorerst im Internet über das Leistungsangebot einer öffentlichen Einrichtung zu informieren und den ersten Kontakt per E-Mail oder über ein Online-Formular (www.wien.gv.at/formulare/wppa/index.htm) herzustellen. Auch die Pflege- und PatientInnenanwaltschaft muss sich darauf einstellen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt.", begründet Brustbauer den nunmehrigen Schritt, die Homepage zu überarbeiten. Viele kleinere Anliegen und Anfragen lassen sich im kurzen Weg per E-Mail oder überhaupt durch einen Blick auf die Homepage klären. Trotzdem ist für Brustbauer das Gespräch oder der persönliche Kontakt zu PatientInnen und Angehörigen in den meisten Fällen unverzichtbar:
"Wenn es eine Beschwerde gibt oder bei der Behandlung oder Pflege etwas schief gelaufen ist, dann ist es am besten darüber auch mir den Betroffenen zu reden." In einer E-Mail oder in einem Brief könnten die Probleme zwar grundsätzlich dargestellt werden, aber Hintergründe und empfundene Emotionen könne man in einem Gespräch viel besser mitteilen. Für Brustbauer gibt es daher kein "Entweder - Oder", sondern wird das persönliche oder telefonische Gespräch nicht an Bedeutung verlieren. "Das ist mir deshalb so wichtig, weil ein wesentlicher Teil der an die Anwaltschaft herangetragenen Anliegen gerade auf Kommunikationsproblemen zwischen den PatientInnen und Behandlungs- oder Pflegeeinrichtungen beruht.", weiß Brustbauer aus Erfahrung. Dennoch stellen moderne Kommunikations- und Informationsmedien, besonders E-Mail und Internet, eine wichtige Ergänzung dar.

Nicht alles im Gesundheits- und Pflegewesen kann und soll mit gewöhnlicher E-Mail abgewickelt werden

Brustbauer betont, dass spätestens mit Jahreswechsel Gesundheitsdaten nur noch unter besonderen technischen Schutzvorkehrungen elektronisch, also etwa per Fax oder E-Mail, übermittelt werden dürfen: "E-Mails sind am ehesten mit einer Postkarte vergleichbar und nicht mit einem verschlossenen Brief. So wie das Briefkuvert das Briefgeheimnis schützt, müssen die besonders sensiblen Gesundheitsdaten nach dem Gesundheitstelematikgesetz geschützt werden." Dieses Gesetz verpflichtet natürlich in erster Linie Gesundheitseinrichtungen, aber es ist wichtig, dass auch den PatientInnen bewusst wird, dass sie mit dem Versenden ihrer sensiblen Gesundheitsdaten vorsichtig sein sollten. "Schon ein Tippfehler in der Mailadresse oder eine irrtümlich betätigte Taste auf der Tastatur kann unter Umständen bewirken, dass die Gesundheitsdaten ungewollt bei einem falschen Empfänger landen und niemand weiß, was mit diesen Daten anschließend passiert.", warnt Brustbauer. Natürlich können und sollen einfache Anfragen auch künftig per Mail abgewickelt werden, aber je sensibler übermittelte Daten sind, umso vorsichtiger sollte man auch seitens privater Nutzer mit Medien wie Fax oder E-Mail umgehen. "Da kann es durchaus ratsam sein, Unterlagen oder Beschwerden in einem verschlossenen, eventuell sogar eingeschriebenen Brief, zu senden oder die Unterlagen, wie etwa Befunde, persönlich bei uns abzugeben. Für Terminvereinbarungen stehen wir gern zur Verfügung.", schließt Brustbauer.

Die Homepage der Wiener Pflege- und PatientInnenanwaltschaft ist unter www.patientenanwalt.wien.at abrufbar. E-Mail:
post@wpa.wien.gv.at . Sonstige Erreichbarkeit: Postadresse: 1050 Wien, Schönbrunner Straße 108 (Eingang Sterkgasse), Tel. 5871204; Öffnungszeiten werktags, Mo-Fr. 8 - 16 Uhr (ausgenommen Karfreitag und Hl. Abend und Silvester - sofern nicht wegen Sa oder So geschlossen - nur bis 12 Uhr). (Schluss) red

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Gerhard Neustifter
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