Landesrat Schwärzler fordert höheren Bauernmilchpreis

Konkrete Solidaritätsmaßnahmen in Vorarlberg am 19. und 25. September vereinbart

Bregenz (VLK) - Nachdem die EU-Gremien bislang nicht bereit waren, Rahmenbedingungen für einen kostendeckenden Bauernmilchpreis zu schaffen, gibt es in Europa eine breite Unzufriedenheit und Bewegung mit der Forderung nach einem höheren Milchpreis für die Bauern. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen den politischen Vertretern und Milchbauern wurden dazu konkrete Solidaritätsmaßnahmen in Vorarlberg vereinbart, informiert Landesrat Erich Schwärzler: "Wir unterstützen damit die Forderungen der Europäischen Milcherzeuger im Sinne des Vorarlberger Weges für die Bauern und im Interesse der Partnerschaft von Bauer und Konsument."

So werden am Samstag, 19. September 2009, von 10.00 bis 12.00 Uhr Vorarlberger Bäuerinnen, Bauern und Jungbauern in den Städten Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz die "Aktion Bauernmilch" durchführen und dabei an die Konsumentinnen und Konsumenten im Rahmen einer Milchverkostung Gratismilch abgeben.

Betriebe gesucht

Weiters ist am Freitag, 25. September 2009, im Zeitraum von 17.00 bis 20.00 Uhr geplant, die "Aktion Bauernmilch" in jeder Gemeinde Vorarlbergs wenigstens an einem Bauernhof durchzuführen. Dabei soll den Konsumentinnen und Konsumenten die Möglichkeit erhalten, Näheres über die Milchproduktion zu erfahren und Gratismilch zu verköstigen sowie diese in Haushaltsmengen zu erwerben. Über das ganze Land gestreut werden möglichst viele Betriebe gesucht, die an dieser Aktion für einen fairen Milchpreis mitmachen. Interessenten melden sich bitte bei Frau Gabi Stoß, Landwirtschaftskammer Vorarlberg (Tel:
05574/44-352, Mail: gabi.stoss@lk-vbg.at).

Landesrat Erich Schwärzler ist froh, dass der Heimmarkt und die Partnerschaft Bauer - Konsument grundsätzlich gut funktioniert. "Die Konsumentinnen und Konsumenten greifen in hohem Maße nach bäuerlichen Produkten aus Vorarlberg und stehen dadurch zu den Milchbauern und zur heimischen Landwirtschaft, im Wissen, dass es eine gepflegte Landschaft nur bei einem entsprechenden Bauernmilchpreis gibt", betont Landesrat Schwärzler.

Aktion für fairen Milchpreis

Für Schwärzler ist klar, dass alles unternommen werden muss, damit die Bauern einen fairen Milchpreis bekommen. "Zu Weltmarktpreisen und zu Vorgaben von Agrarindustriebetrieben können Vorarlbergs Bauern nicht produzieren und nicht überleben. Daher sage ich ein klares Nein zum Weg der bisherigen EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel und fordere stattdessen eine EU-weite marktangepasste Milchlieferreduktion und einen kostendeckenden Erzeugermilchpreis", so Landesrat Erich Schwärzler.

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