Feuerwehr fordert Führerschein-Ausnahmen

Die Feuerwehr drängt auf Führerschein-Ausnahmeregelungen für Einsatzfahrzeuge bis 5,5 Tonnen.

Wien (OTS) - Der Österreichische Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) geht mit der Initiative des NÖ Landesrates Dr. Stephan Pernkopf konform, dass eine Ausnahmeregelung für das Lenken von Einsatzfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 5,5 Tonnen wünschenswert wäre.

Buchta: "Ausnahme ist Erfordernis für die Zukunft"

Der Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Josef Buchta erhofft sich eine baldige Lösung dieser Problematik: "Die vielen Einsätze gegen Stürme und Unwetter und vor allem bei den vielen Unfällen auf Österreichs Straßen haben neben der technischen Entwicklung das Gewicht unserer Einsatzfahrzeuge entsprechend ansteigen lassen. Es kann aber nicht sein, dass wir eines Tages vielleicht keinen Fahrer für solch einen Einsatz finden, nur weil ihm sein B-Führerschein nicht erlaubt, das benötigte Fahrzeug zu lenken", so Buchta. Eine Ausnahmeregelung für das Lenken von Einsatzfahrzeugen wäre für die betroffenen Einsatzorganisationen nicht nur eine Erleichterung, sondern geradezu "eine Erfordernis für die Zukunft", so der Bundesfeuerwehrpräsident.

In Deutschland dagegen ist der Feuerwehr-Führerschein längst da:
Bereits Ende Juli dieses Jahres ist das entsprechende Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes in Kraft getreten. Die Gesetzesänderung soll bis 4,75 Tonnen eine interne Ausbildung und Prüfung sowie bis 7,5 Tonnen Fahrzeuggewicht eine vereinfachte Ausbildung und Prüfung durch reguläre Fahrschulen ermöglichen. "Ich gehe davon aus, dass man sich ein gutes Beispiel bei den Kameradinnen und Kameraden in Deutschland nimmt. Schließlich brennt das Feuer dort auch nicht anders als in Österreich", so Buchta.

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