BM Schmied: "Die Fortführung und gesetzliche Verankerung des Film-Fernsehabkommens ist von zentraler kulturpolitischer Bedeutung"

ORF benötigt dafür die notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen.

Wien (OTS) - Der große Erfolg des österreichischen Films setzt sich fort. Der Anteil der heimischen Filme an den Kinobesuchen in Österreich konnte von 2008 auf 2009 von knapp zwei Prozent auf aktuell über sieben Prozent gesteigert werden. Erstmalig werden 2009 über eine Million Besucher österreichische Filme in heimischen Kinos gesehen haben. Auch der Erfolg österreichischer Produktionen in Venedig ist eine erneute Bestätigung für die herausragende Qualität unserer Filmlandschaft.

Im Vorfeld der ORF-Enquete im Parlament betont Kulturministerin Claudia Schmied in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Film-Fernsehabkommens: "Das Film-Fernsehabkommen mit dem ORF ist ein essentieller und unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Filmförderung. Für die Weiterführung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ist eine schnelle und positive Entscheidung über die Fortführung und eine gesetzliche Verankerung des Film-Fernsehabkommens wichtig. Der ORF benötigt dafür allerdings auch die notwendigen Ressourcen und Rahmenbedingungen wie zum Beispiel eine angemessene Teilrefundierung der Rundfunkgebühren", so Schmied.

Das Kulturministerium hat das Budget des Österreichischen Filminstituts seit 2006 um 70 Prozent auf 16,5 Millionen im Jahr 2010 erhöht und die Förderung für den innovativen Film auf zwei Millionen Euro verdoppelt. Würde die Kooperation mit dem ORF in Höhe von 5,9 Millionen Euro jährlich beendet, so wäre die positive Entwicklung der Filmförderung die die ökonomische Basis der großen nationalen und internationalen Erfolge des österreichischen Films darstellt, dramatisch gebremst.

Weiters betont Claudia Schmied die Bedeutung eines angemessen dotierten Produktionskostenzuschuß-Modelles nach deutschem Vorbild. Alle Bestrebungen in diese Richtung werden vom Kulturministerium mit voller Kraft unterstützt.

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