FPÖ-Rosenkranz: Arbeitsverweigerung von 166 niederösterreichischen Junglehrern erfordert Konsequenzen

Maßnahmen nicht ohne einheitliches Bundesdienstrecht möglich

Wien (OTS) - Über die 166 Lehrer, die in Niederösterreich gleich am ersten Tag die Schule schwänzten, empört sich FPÖ-NAbg. Dr. Walter Rosenkranz: "Wer mit dem Hinweis auf einen zu weiten Arbeitsweg einfach nicht erschienen ist, ist offensichtlich ungeeignet, wichtige Fähigkeiten zu vermitteln, die auch an unsere Jungend gestellt sind." So gehörten Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu den klassischen Arbeitstugenden, ohne die man später im Berufsleben so gut wie nirgendwo zurechtkomme.

Deshalb fordert FPÖ-Bildungssprecher Rosenkranz auch Konsequenzen, wie zumindest eine Rückreihung der betroffenen Lehrer. "Junglehrer, die in anderen Bundesländern auf der Warteliste stehen, würden sich vielleicht über ein Angebot freuen." Möglich wäre dies freilich nur bei einem derzeit diskutierten einheitlichen Bundesdienstrecht für alle Lehrer. Derzeit ist die Konkurrenz zwischen den einzelnen Landesschulräten mit Ursache für die "Doppelspiele" mancher Junglehrer. "Vielleicht überzeugt diese Arbeitsverweigerung bisherige Zweifler an einer zentralen Personalverwaltung im Rahmen einer Bundeskompetenz. Dann hätte sie wenigstens eine gute Seite", so Rosenkranz.

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