Nachhaltige Wochen 2009: Handel setzt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf nachhaltige Produkte

WKÖ-Schwarzer: Nachhaltiges Wirtschaften zahlt sich ökologisch und ökonomisch aus

Wien (OTS/PWK683) - Die steigende Bedeutung von Regionalität, Qualität, biologischer Herkunft und umweltschonender Produktion gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten betonte Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern des Lebensministeriums und österreichischer Handelsbetriebe zum Auftakt der Nachhaltigen Wochen 2009, die von 15. September bis 15. Oktober bereits zum sechsten Mal stattfinden. Der Handel steht in dieser Zeit in ganz Österreich ganz besonders im Zeichen des bewussten Einkaufens. Zahlreiche Handelsketten aus ganz Österreich unterstützen die Aktion.

Sinn und Zweck der Nachhaltigen Wochen sei es, "die Schätze vor der eigenen Haustüre zu nutzen und den Konsumenten näher zu bringen", so Schwarzer. Hersteller und Produzenten könnten auf freiwilliger Basis viel in Richtung einer Bewusstseinsänderung und damit auch in Richtung eines geänderten Kaufverhaltens bewirken. "Letztlich liegt es aber am Konsumenten mitzumachen und die Angebote anzunehmen."

Die Hinwendung zu mehr Regionalität und zu einem nachhaltigen Wirtschaften sei nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch sinnvoll, betonte der Umweltexperte der WKÖ. "Der regionale Ansatz stützt die heimische Wirtschaft und damit auch Arbeitsplätze - das gilt ganz besonders auch in Zeiten wie diesen."

Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel in der WKÖ, betonte, dass der Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft natürlich auch etwas koste. "Nachhaltiges Wirtschaften ist aber eine Investition in unser Leben und in das Leben der nachfolgenden Generationen, eine Investition ins Heute und in die Zukunft". Die große Herausforderung sei nun, das Bewusstsein für die Vorteile von Produkten biologischer und regionaler Herkunft weiter zu stärken.

Alle jene Händler, die noch mitmachen möchten, steht umfangreiches Material zur Bewerbung der Produkte im Rahmen der "Nachhaltigen Wochen 2009" kostenlos zur Verfügung, das telefonisch unter 01/409 55 81-13 oder per E-Mail an susanne.lins@tatwort.at bei "tatwort. Gesellschaft für Kommunikation und Projektmanagement" angefordert werden kann. Weitere Informationen zu den Nachhaltigen Wochen 2009 sind im Internet auf www.nachhaltigewochen.at zu finden. (SR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik, Dr. Stephan Schwarzer, Tel.: (++43) 0590 900-4195, up@wko.at, http://wko.at/up

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