Csörgits: Kurzarbeit eine allgemein anerkannte und sinnvolle Maßnahme

Von OECD geforderte Maßnahmen sind in Umsetzung und werden sogar übertroffen

Wien (SK) - "Die Kurzarbeit ist eine allgemein anerkannt sinnvolle Maßnahme und wird von den heimischen WirtschaftsforscherInnen immer wieder ausdrücklich gelobt. Kurzarbeit kostet deutlich weniger als Arbeitslosigkeit, denn einE ArbeitsloseR kostet dreimal so viel ein einE KurzarbeiterIn", reagierte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits heute, Mittwoch, auf den Bericht der OECD über die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen. Außerdem unterstrich sie: "Wir haben ein Angebot für Qualifizierung während der Kurzarbeit geschaffen, das eine Höherqualifizierung und damit eine höhere Beschäftigungsfähigkeit für ArbeitnehmerInnen und steigende internationale Konkurrenzfähigkeit ermöglicht." ****

Die Maßnahmen der Arbeitsmarktpakete gehen jedoch weit über Kurzarbeit hinaus: Bildungskarenz, Solidaritätsprämienmodell, neue Altersteilzeit, Förderung von Einpersonenunternehmen etc. tragen zu einer Stabilisierung am Arbeitsmarkt bei. Die von der OECD eingemahnten Maßnahmen für NeueinsteigerInnen und UmsteigerInnen werden in Österreich massiv ausgebaut, so Csörgits zu dem umfangreichen Programm: "Wir haben ein Rekordbudget in der aktiven Arbeitsmarktpolitik mit der die Aktion Zukunft Jugend und die Ausbildungsgarantie finanziert werden, erhöhen die Fachkräftequalifizierung deutlich, bauen Arbeitsstiftungen aus, haben WiedereinsteigerInnenförderungen sowie ein großes Spezialprogramm für Frauen in technischen Berufen." Auch hob Csörgits hervor, dass im Bereich Pflege- und Betreuung durch Qualifizierungsmaßnahmen allein 2009 mehr als 2000 Arbeitslose in Ausbildung gebracht werden. Dank dem verpflichtenden Kindergartenjahr würden zahlreiche zukunftsorientierte Arbeitsplätze geschaffen.

Zur Frühpensionierung stellte Csörgits klar: "Wir setzen keine Maßnahmen zur Frühpensionierung, im Gegenteil: Das neue Altersteilzeitmodell räumt einer kontinuierlichen Arbeitszeitverkürzung und damit Arbeit bis zum Regelpensionsalter deutlichen Vorrang ein." Die Invaliditätspensionen gäbe es nur für arbeitsunfähige Menschen, das sei keine Frühpensionierung. "Mit der Gesundheitsstraße und dem Grundsatz der Rehabilitation vor der Pension gehen wir den richtigen Weg", zeigt sich Csörgits zuversichtlich. (Schluss) mx

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003