VP-Korosec ad Gerichtsmedizin: Stadt Wien muss bei Verhandlungen einen Zahn zulegen

BM Hahn und MedUni Wien stehen bereit, wo bleibt Engagement von Stadträtin Wehsely?

Wien (VP-Klub) - "Während Bundesminister Hahn und die Universität sozusagen Gewehr bei Fuß stehen, lässt sich die zuständige SP-Gesundheitsstadträtin offensichtlich gerne bitten, wenn es darum geht, die Gerichtsmedizin in Wien neu aufzustellen", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec. Statt zuzusehen, wie täglich Leichen quer durch Wien transportiert werden, auf der Suche nach einem geeigneten Obduktionsort, müsse die Stadt Wien endlich auch ihren Teil zur Gesamtlösung beitragen.

Spitalspathologien und Containerdörfer keine Dauerlösung

Die Obduktionen einfach auf die pathologischen Abteilungen einiger KAV-Spitäler aufzuteilen und sich dann zurückzuziehen, ist der VP-Abgeordneten jedenfalls zu wenig. "Die pathologischen Abteilungen haben weder Platz noch sind sie für gerichtsmedizinische Obduktionen ausgestattet. Hinzu kommen hygienische Probleme, vor allem was die so genannten Faulleichen betrifft", argumentiert Korosec.

Ein Containerdorf am Zentralfriedhof sei für eine Weltstadt wie Wien, die einen ausgezeichneten Ruf in der Gerichtsmedizin zu verteidigen hat, eigentlich ein Armutszeugnis, so Korosec weiter. "Durch diesen Schlendrian der zuständigen Gesundheitsstadträtin verzögern sich viele Obduktionen erheblich, wie der jüngste Fund einer Babyleiche im Stadtpark belegt. Ich verstehe nicht, wie sich die Stadt Wien mit solch einer prekären Situation einfach abfinden kann", so Korosec abschließend.

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