OÖGKK freut sich über beschlossene Kassensanierung

Geld für Oberösterreich

Linz (OTS) - Das von der Bundesregierung beschlossene Kassensanierungspaket bringt für die OÖ Gebietskrankenkasse 17 Millionen Euro aus dem neuen Kassenstrukturfonds, und damit den zweitgrößten Zuschuss aller Krankenkassen. "Wir freuen uns über diesen Durchbruch in der Gesundheitsfinanzierung, denn erstmals seit langem wird den Kassen vom Bund Geld zugeführt, und nicht entzogen", betont OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. Er erinnert aber auch an die noch offene Neuregelung des bestehenden Ausgleichsfonds beim Hauptverband, der Oberösterreich seit langem benachteiligt.

Mit dem neuen Kassenstrukturfonds wird eine wichtige Forderung der OÖ Gebietskrankenkasse Wirklichkeit. Denn die OÖGKK hat sich klar für eine finanzielle Sanierung der überschuldeten Krankenkassen ausgesprochen, gleichzeitig aber gefordert, dass es eine faire Verteilung von Ausgleichsgeldern geben muss - und damit endlich auch Geld nach Oberösterreich fließt. Noch offen ist hingegen eine faire Neuregelung des bereits seit langem bestehenden Ausgleichsfonds beim Hauptverband.

"Die Krankenkassen haben schon in der Vergangenheit ihre Hausaufgaben sehr engagiert gemacht, und im österreichischen Gesundheitswesen wohl am besten aufs Geld geschaut. Neue gesetzliche Aufgaben, zusätzliche Zahlungslasten sowie der steigende Bedarf an Gesundheitsleistungen waren und sind aber nicht allein aus lohnbezogenen Beiträgen zu finanzieren", betont OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth.

Die neuen Strukturzuschüsse aus Bundesmitteln sind an die Erreichung von gemeinsam mit dem Hauptverband festgelegten Zielen gebunden. "Wir gehören zu den Unternehmen in Österreich, die als erste die Balanced Scorecard eingeführt haben. Wir arbeiten seit langem mit ambitionierten Zielen und sind es gewohnt, sie zu erreichen", gibt sich Felix Hinterwirth zuversichtlich, die Zielerreichungszuschüsse zu 100 Prozent nach Oberösterreich holen zu können.

Das große, vom Hauptverband gemeinsam mit der Ärztekammer vorgelegte Kostendämpfungspaket ist für den OÖGKK-Obmann ein weiterer Beleg dafür, dass die Selbstverwaltung von Versicherten und Beitragszahlern in der Sozialversicherung ein wirtschaftlich wie auch sozial erfolgreiches Modell darstellt.

"Die kurz- und mittelfristige Sanierung der überschuldeten Krankenkassen war ein Gebot der Stunde, da laut Rechnungshof ein erheblicher Teil der Schulden durch gesetzliche Maßnahmen verursacht wurde. Davon profitiert auch Oberösterreich mehrfach, denn nur wenn alle Krankenkassen handlungsfähig sind, gibt es Stabilität für das Gesundheitswesen und Weiterentwicklung bei den Leistungen", meint Felix Hinterwirth.

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