Bürger verdienen Offenheit bei Integrationspolitik: SPÖ legt als einzige Partei 4 Regeln auf den Tisch

Frais: "Hektische Kritik der anderen Parteien, weil sie keine Lösungen haben"

Linz (OTS) - "Die vier von Erich Haider präsentierten Regeln für das Zusammenleben in Österreich zeigen einen neuen Weg für positive Integration auf und ermöglichen eine nachhaltige Verbesserung im gesellschaftlichen Miteinander. Denn genau diese vier Punkte sind entscheidend für das Zusammenleben: Deutsch als gemeinsame Sprache, existenzsichernde rechtmäßige Erwerbstätigkeit, Anerkennung der österreichischen Sitten und Gebräuche sowie unbeschränkter Zugang zu Bildung für alle Familienmitglieder. Weder mit den täglich neuen Strafforderungen von ÖVP und FPÖ wird das Zusammenleben verbessert, noch mit den vordergründigen politischen Kommentaren der Grünen. Erich Haider hat mit diesen Regeln erneut bewiesen, dass er die Themen anspricht, die die Menschen bewegen, und sinnvolle, positive Lösungen erarbeitet", betont SP-Klubobmann Dr. Karl Frais.

Die Regeln seien, so Frais, auch eine Maßnahme für mehr Ehrlichkeit im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund. "Es ist geradezu menschenverachtend, wenn über Menschen nichtösterreichischer Herkunft immer nur auf der Ebene von Schubhaft und Kriminalität diskutiert wird, wie das von mehreren anderen Parteien passiert. Realität ist, dass der weitaus größte Teil der Menschen mit Migrationshintergrund rechtmäßig bei uns wohnt und viele bereits die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Trotzdem bestehen zum Teil Differenzen mit der heimischen Bevölkerung in Umgangs- und Alltagsfragen. Diese Probleme sind zu lösen. Wir Sozialdemokraten setzen genau dort an, wo die Menschen im Zusammenleben der Schuh drückt. Etwa beim gemeinsamen Wohnen - mit 300 Wohnqualitätsmanagern, die speziell geschult werden und konkrete Hilfeleistungen für die Betroffenen bieten sollen", stellt Frais fest.

"Integration ist keine Einbahnstraße - aber es ist auch die Pflicht der Gastgeber, den Gästen die Grundregeln des Zusammenlebens klar zu kommunizieren. Integration kann daher nur aus einer positiven, menschlichen Grundhaltung heraus gelingen. Falls jemand allerdings integrationsunwillig ist und nicht bereit ist die Grundregeln des Zusammenlebens zu befolgen, dann sind entsprechende Konsequenzen zu ziehen", argumentiert Frais. An ÖVP, FPÖ und Grüne appelliert Frais:
"Schluss mit der kategorischen Neinsagerei und Schlechtrederei! Unsere Regeln liegen als positiver Beitrag zu Integration offen auf dem Tisch. Die Menschen erwarten Lösungen für die Probleme des Alltags und die SPÖ wird durch die Umsetzung dieser vier Regeln entscheidend dazu beitragen", schließt der SP-Klubchef.

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