BZÖ-Bucher kündigt Strompreishearing im Parlament an

"Werden nicht bedingungslos dem aktuellen Ökostromgesetz zustimmen und ÖVP auf unseren Kurs bringen - FPÖ ist "billiger Jakob""

Wien (OTS) - Die derzeitige Grundlage zum Ökostromgesetz ist BZÖ-Chef Josef Bucher nicht umfangreich genug, denn "das reicht nicht, um Österreich energieautark zu machen. Wir wollen ein Ökostromgesetz neu!". Deshalb will Bucher schon kommende Woche ein Strompreishearing im Parlament mit Experten. Aufklärung verlangt Bucher auch zu den Aussagen E-Control-Chef Walter Boltz, wonach in Österreich die Strompreise zu hoch sind.

Im Zuge des Expertenhearings, an dem Vertreter der E-Wirtschaft, des Wirtschaftsministeriums und vom Rechnungshof teilnehmen sollen, muss geklärt werden, warum laut Boltz die Stromtarife um bis zu 30 Prozent zu hoch sind, verlangt Bucher in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner. Gleichzeitig müssten auch Perspektiven für einen Kurs bei erneuerbarer Energie diskutiert werden.

"Es ist wesentlich, dass wir jetzt schon darüber beginnen nachzudenken, wie die Ökostromgesetzgebung in den nächsten Jahren aussehen wird. Es ist klar, dass man mit 21 Millionen Euro pro Jahr sicherlich nicht die Alternativenergieträger in Österreich zufrieden stellen wird können, was die Einspeisungstarife anlangt. Wir werden einen viel höheren Betrag brauchen, der jetzt einmal errechnet werden muss, damit Perspektiven für alle erneuerbaren Energieträger in Österreich entstehen können", betonte Bucher, der sich optimistisch zeigte, die ÖVP auf diesen Kurs zu bringen.

"Um die Positionen klar darzulegen, verhandelt das BZÖ auch mit der ÖVP. Ich bin zuversichtlich, dass wir die ÖVP auch speziell im Bereich der erneuerbaren Energien von unserem Standpunkt überzeugen werden können. Spannend dabei werde sein, "wie weit sich die ÖVP in unsere Richtung bewegen wird", so Bucher weiter.

Klar ist für Bucher, dass das BZÖ nicht bedingungslos dem aktuellen Ökostromgesetz zustimmen wird: "Wir sind nicht der "billige Jakob" wie die FPÖ", die ja ihre Zustimmung zum Gesetz schon zusagte.

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