Grundsteinlegung für Universitäts- und Forschungszentrum Tulln

LH Pröll: Als Forschungsstandort etablieren

St. Pölten (NLK) - "Das Bundesland Niederösterreich hat vor eineinhalb Jahrzehnten begonnen, sich als Wissenschaftsstandort zu positionieren, um sich Schritt für Schritt als Forschungsstandort zu etablieren. Dieses Forschungszentrum ist ein großer Schritt dazu und die konsequente Fortsetzung dieses Weges", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 15. September, in Tulln, wo der Grundstein für den Neubau des Universitäts- und Forschungszentrums Tulln (UFT) gelegt wurde. Anlässlich dieser Grundsteinlegung verwies der Landeshauptmann auch auf die Tatsache, dass das Land Niederösterreich in den kommenden Jahren über 300 Millionen Euro in den Wissenschaftsbereich investieren werde sowie auf die "Wissenschaftsachse", die sich von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach Wiener Neustadt erstrecke. Zudem unterstrich Pröll die "Partnerschaft und Ergänzung" des Bundeslandes Niederösterreich und der Bundeshauptstadt Wien in Forschungsbelangen

Bundesminister Dr. Johannes Hahn betonte, dass in Niederösterreich "viele extrem gut ausgebildete Menschen" zu finden seien und dass das Bundesland im tertiären Bereich gut entwickelt" sei. Zum aktuellen Projekt meinte der Minister: "In Tulln sind gute Bedingungen für Forschung gegeben."

Das UFT, dessen Fertigstellung für das Frühjahr 2011 geplant ist, weist eine Nutzfläche von 18.000 Quadratmetern auf und stellt eine Erweiterung des Standorts der Universität für Bodenkultur (BOKU) dar. Der Schwerpunkt dieses Standortes, in den insgesamt 62 Millionen Euro investiert werden, wird auf der Forschung liegen; die Forschungsschwerpunkte sind ressourcenorientierte Technologie und nachwachsende Rohstoffe sowie Biotechnologie und Genetik. Kooperationen gibt es in erster Linie mit dem Austrian Institut of Technology, der Fachhochschule Wiener Neustadt und dem interuniversitären Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie (IFA).

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