FPÖ-Rosenkranz: Überprüfung aller Schulgebäude auf ihre Adaptierfähigkeit für kleinere Klassen etc. nötig

ÖISS könnte Gebäudestruktur evaluieren

Wien (OTS) - Im Zuge der Erkenntnisse, die die letzte Sitzung des Unterausschusses zur Schulverwaltungsreform geliefert hat, fordert nun FPÖ-Bildungssprecher und Vorsitzender des parlamentarischen Unterrichtsausschusses Dr. Walter Rosenkranz eine Überprüfung aller öffentlichen Schulgebäude. "Auch die Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft Scholik hat einen Ausbau der Arbeitsplätze gefordert. Dieser Forderung schließt sich auch die FPÖ an, und zwar nicht nur zum Vorteil der Lehrer, sondern auch der Schüler." In einer früheren Aussendung hatte Rosenkranz bereits darauf aufmerksam gemacht, dass zur Zeit viele Schulen allein auf Grund der Struktur ihrer Gebäude gar nicht dazu in der Lage wären, etwa eine Ganztagesbetreuung anzubieten.

"Abgesehen davon ist es in vielen Schulen aber auch nicht möglich, auf weitere künftige Herausforderungen an den Schulbetrieb zu reagieren." Als Beispiele nennt Rosenkranz etwa die geplanten kleineren Klassen, EDV-Zuleitungen, Schulküchen etc. Gefordert sei daher ein Evaluierungsauftrag des BMUKK zur Feststellung, wo Schulen für diese "Bedürfnisse der Zukunft" ausreichend adaptierfähig seien, und wo gegebenenfalls sogar neu gebaut werden müsste. "Diese Aufgabe könnte vielleicht vom Österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) übernommen werden."

Wichtig erscheint ein solcher Überblick auch im Hinblick auf die notwendigen Investitionen in den kommenden Jahren, die natürlich auch einen Faktor für die heimische Bauwirtschaft darstellen.

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