AK zu August-Inflation: Teure Mieten - Mieter entlasten!

AK verlangt klare Mietenbegrenzungen und Reform der Mietenindexierung

Wien (OTS) - Wohnen ist teuer: Die Inflationsrate bleibt niedrig, aber die Mieten steigen weiter deutlich stärker als die Inflationsrate, kritisiert die AK. Die Mieten (ohne Hausbetriebskosten) kletterten im August um mehr als fünf Prozent in die Höhe. Die Differenz zur Inflationsrate beträgt bereits volle fünf Prozentpunkte. Die Mieterinnen und Mieter werden immer stärker belastet. Daher fordert die AK eine Entlastung: eine klare Mietenbegrenzung im Altbau, eine automatische Mietenindexierung und mehr geförderte neue Mietwohnungen.

Die Mietensteigerungen lagen in allen Monaten des Jahres 2009 weit über der Inflationsrate, wobei sich die Differenz zunehmend erhöht, betont die AK. Die Gründe dafür, dass die Mieten viel stärker steigen als die Inflationsrate: die hohen Mieten bei einer Wiedervermietung, wenn die Wohnung gewechselt wird, die laufenden Indexierungen der Mieten und die zunehmende Belastung der Mieterinnen und Mieter mit thermischen Sanierungsausgaben.

So teuer ist Wohnen (Mieten ohne überwälzbare Hausbetriebskosten)

Monat Inflationsrate Mieten Jänner 2009 1,2 Prozent 2,9 Prozent Februar 2009 1,3 Prozent 3,6 Prozent März 2009 0,8 Prozent 3,9 Prozent April 2009 0,7 Prozent 4,1 Prozent Mai 2009 0,3 Prozent 4,4 Prozent Juni 2009 0,0 Prozent 5,0 Prozent Juli 2009 minus 0,3 Prozent 4,8 Prozent August 2009 0,3 Prozent 5,3 Prozent

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