Bogath: "Zusätzliche Kindergeldvarianten sind Schritte in richtige Richtung"

ÖGB-NÖ Frauenvorsitzende Bogath begrüßt die Einigung der Bundesregierung über das einkommensbezogene Kinderbetreuungsgeld.

St. Pölten (ÖGB) - "Das neue einkommensbezogene Kinderbetreuungsgeld wird es mehr Vätern ermöglichen in Karenz zu gehen", ist ÖGB-NÖ-Frauenvorsitzende Christa Bogath überzeugt:
"Kinderbetreuung ist, das betone ich als Frauenpolitikerin immer wieder, nicht alleine Sache der Frauen und Mütter. Allerdings war es mit den bisherigen Kinderbetreuungsgeldmodellen für Väter aus finanziellen Gründen in den meisten Fällen nicht möglich, bei den Kindern zu Hause zu bleiben." Wenn man jetzt zwölf Monate 80 Prozent des Letzteinkommens beziehen könne (plus zwei Monate für den zweiten Elternteil), beseitige das diese finanzielle Hürde.

Erfreulich sei auch die Unterstützung für Menschen mit geringem Einkommen. "Menschen, die weniger als 1.000 Euro verdienen oder gar kein Einkommen haben, erhalten bekommen mit einer neuen Variante 12 Monate lang 1.000 Euro. Das ist eine wesentlich bessere finanzielle Unterstützung. Auch hier kann der andere Elternteil zwei weitere Monate in Anspruch nehmen. Besonders froh bin ich, dass Alleinerzieherinnen bei allen Kindergeldvarianten ein Anrecht auf zwei zusätzliche Monate Kindergeld haben. Auch hier werden endlich Zeichen gesetzt", betont Bogath.

"Es ist auch zu begrüßen, dass bei allen Pauschalvarianten künftig auch ein Zuverdienst von 60 Prozent des letzten Einkommens möglich sein wird. Auch darin sehe ich einen wesentlichen Fortschritt!", sagt Bogath.

ÖGB, 16. September 2009 Nr. 529

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