FPÖ-Herbert: Postler zur Polizei - Kritik von FPÖ und AUF am Schnellschuss von Innenministerin Fekter voll bestätigt

Wien (OTS) - "Der Vorfall rund um den alkoholisierten Telekom-Aushilfspolizisten bestätigt recht eindrucksvoll, dass die Kritik an der schlecht vorbereiteten und überhasteten Entlassung der Post- und Telekombeamten in den praktischen Dienst bei der Polizei mehr als gerechtfertigt war", reagierte heute der Bundesvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) und FPÖ-Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

"Wenn man die betroffenen Post- und Telekombediensteten nach einer Ausbildung von nur 8 (acht!!) Tagen in den Dienst in die Polizeiinspektionen entlässt, kann man weder von einer fundierten Ausbildung sprechen noch davon ausgehen, dass in dieser kurzen Zeit die Persönlichkeitsstruktur der einzelnen Bewerber ausreichend und umfassend analysiert werden konnte", so Herbert. "Hier wurde ohne Rücksicht auf allfällige negativen Konsequenzen das Projekt "Postler zur Polizei" politisch vorangetrieben, um den überhasteten Schnellschuss von Innenministerin Fekter in dieser Sache doch noch zu einem vermeintlichen Erfolg zu machen. Allerdings geht diese unverantwortliche Vorgehensweise nicht nur auf Kosten der betroffenen Post- und Telekombeamten, sondern auch für die Polizei sind diese in der kurzen Zeit ihrer Ausbildung nur sehr oberflächlich ausgebildeten Post- und Telekombeamten eher eine zusätzliche Belastung als sinnvolle Ergänzung oder gar die in Aussicht gestellte und langersehnte Hilfe", stellt Herbert fest.

Wolle man das Projekt "Postler zur Polizei" doch noch zu einen sinnvollen Ende bringen, muss es daher sofort heißen:
"Innenministerin Fekter - zurück an den Start", so Herbert weiter. "Nicht nur eine umfassende und zielgerichtete Ausbildung der Post-und Telekombeamten ist eine Grundvoraussetzung für ihre zukünftige dienstliche Tätigkeit bei der Polizei, sondern auch die noch immer ungeklärte arbeitsrechtliche Situation einschließlich der offen Frage auf welche noch zu definierenden Planstellen diese Post- und Telekombeamten dann ihren Arbeitsplatz haben werden. In der derzeitigen Form ist das Projekt, nicht zuletzt durch die schlechte administrative Vorbereitung durch die Bundesregierung, der mangelhaften Ausbildung und Persönlichkeitsüberprüfung der betroffenen Post- und Telekombediensteten und der noch immer offenen Fragen hinsichtlich deren zukünftigen Verwendung einschließlich der arbeits- und dienstrechtlichen Stellung jedenfalls zum Scheitern verurteilt", so Herbert abschließend.

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