Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe blickt auf einen einsatzreichen Sommer zurück

Über 30.000 Menschen wurde in Notsituationen geholfen, 6.650-mal ein Clubmobil in Anspruch genommen

Wien (OTS) - Wer richtig vorsorgt, darf auf Hilfe zählen, wenn etwas passiert. So haben über 30.000 Menschen in den Sommermonaten Juni, Juli und August die Notrufnummer der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe gewählt. Der Großteil der Schutzbrief-Inhaber hing im europäischen Ausland fest, weil Auto oder Motorrad den Dienst aufgegeben hatten. Es wurden unzählige Pannenhilfen und Abschleppungen über das einzigartige ausländische Netzwerk des ÖAMTC organisiert. Die schwerer beschädigten Fahrzeuge wurden nach Österreich transportiert und für tausende Personen die Heimreise organisiert. Über 400 Menschen mit Verletzungen oder Erkrankungen wurden per Flieger oder Krankenwagen in die Heimat zurückgebracht. In 26 Fällen war sogar der Einsatz eines ÖAMTC-Ambulanzjets notwendig. So wurde beispielsweise ein schwerkrankes 15 Monate altes Kleinkind zur Behandlung aus Ägypten in die Innsbrucker Uniklinik geflogen. Eine schnelle Rückholung aus Bosnien ersparte einem 15-jährigen Mädchen eine Beinamputation. "In Fällen wie diesen zeigt sich, wie wichtig es ist, sofort zu handeln und schnelle Entscheidungen zu treffen. Die ÖAMTC-Mitarbeiter sind darauf geschult und entsprechend nervenstark", betont Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

Auch im Inland hat der ÖAMTC-Schutzbrief in den Sommermonaten zahlreichen Clubmitgliedern geholfen. So wurden beispielsweise innerhalb Österreichs mehr als 150 Verlegungstransporte mit dem Rettungswagen durchgeführt und zahlreiche Fahrzeugtransporte und Personenheimreisen organisiert. Für die Clubmitglieder stehen 350 Clubmobile als Ersatzwagen bereit. "Damit sichert der ÖAMTC seinen Mitgliedern bei Fahrzeugpannen und auch Unfällen die Weiterfahrt", sagt der Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Dieser Service wurde von Juni bis August 6.650-mal in Anspruch genommen.

Club weltweit im Einsatz

Auch weltweit wurde in den Sommermonaten tatkräftig geholfen. So hatte zum Beispiel eine vierköpfige Familie aus Wien in den USA einen Autounfall, bei dem der Unfallgegner die Schuld trug. Die Verletzungen erforderten einige medizinische Eingriffe und einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt in einer amerikanischen Privatklinik. Der erste Kostenvoranschlag für die Krankenhausbehandlungen belief sich auf über 250.000 Euro. Als der ÖAMTC von dem Fall erfuhr, wurde sofort ein österreichischer Arzt entsandt, um sich vor Ort ein Bild von der Gesamtsituation zu machen. Da ein Transport in einem Linienflugzeug für den Familienvater in absehbarer Zeit nicht möglich war, wurde ein Ambulanzjet organisiert, der die Familie heimbrachte. Sämtliche anfallenden Kosten übernimmt der Club, weil die Familie beim ÖAMTC einen Weltreise-Krankenschutz abgeschlossen hatte. "Bei einem Fall wie diesem sieht man, wie wichtig ist es, sich für eine Urlaubsreise finanziell abzusichern und Behandlungskosten nicht ohne Preisverhandlungen zu bezahlen", betont der Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

Mittlerweile sind über eine Million Österreicher Inhaber eines ÖAMTC-Schutzbriefes. Das Sicherheitsnetz des ÖAMTC schützt die gesamte Familie - auch dann, wenn man getrennt verreist. Insgesamt sind mehr als 2,5 Millionen Menschen durch den Schutzbrief bestens abgesichert. Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet Soforthilfe in Österreich und in allen Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln und in allen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Ganz gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug unterwegs ist. Mehr Informationen zum ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum Weltreise-Krankenschutz, einem Ergänzungsprodukt zum ÖAMTC-Schutzbrief, der weltweit Hilfe sicherstellt, findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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