Zwei Zogaj-Brüder wieder illegal eingereist - BZÖ fordert Abschiebung der gesamten Familie

BZÖ stellt Anfrage über bisherige Gesamtkosten aller Zogaj-Verfahren

Wien (OTS) - Die beiden Arigona-Brüder Alfred und Alban Zogaj sind am Montag nach einer erneuten illegalen Einreise Österreich von den Sicherheitsbehörden in Traiskirchen aufgegriffen worden. Nach Auskunft des Innenministeriums haben die beiden Brüder wieder einmal einen Asylantrag gestellt und befinden sich bei der BH Baden in Schubhaft. Es ist aber keineswegs sicher, dass die beiden illegalen Wiederholungstäter nach Ungarn abgeschoben werden können, denn es läuft derzeit nur ein Konsultationsverfahren, ob die beiden Asylfälle tatsächlich von Ungarn übernommen werden. Das BZÖ fordert jetzt die sofortige Abschiebung in den Kosovo. "Der Kosovo ist seit erstem Juli ein sicheres Drittland, deshalb muss eine Abschiebung per Direktflug in den Kosovo erfolgen. Die beiden Zogaj-Brüder haben bereits unzählige Asylanträge gestellt, die allesamt abgelehnt worden sind. Wie lange noch soll diese Familie dem österreichischen Rechtsstaat und dem Steuerzahler auf der Nase herumtanzen und die Bevölkerung verhöhnen?", so BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner.

Der BZÖ-Generalsekretär fordert Innenministerin Fekter auf, endlich für die Abschiebung der gesamten Familie aus Österreich zu sorgen. "Die Zogajs sind ein warnendes Beispiel dafür, wie löchrig und missbrauchsanfällig das österreichische Asylsystem ist. Das BZÖ verlangt die Familienzusammenführung der gesamten Familie-Zogaj im Kosovo. Fekter muss endlich handeln.Der Staat darf sich nicht mehr länger von den Zogajs und deren hoch bezahlten Anwälten pflanzen und an der Nase herumführen lassen", betont Petzner.

Dieser Fall habe Symbolcharakter und sei ein Präjudiz für Folgefälle. "Wenn die Zogajs mit ihren juristischen und medialen Tricks in Österreich bleiben dürfen, wäre das eine Einladung an alle Asylwerber sich der laschen Bürokratie in Österreich zu bedienen, um einen Aufenthaltsstatus zu bekommen", sagte der BZÖ-Generalsekretär. Das BZÖ trete für eine Familienzusammenführung im Kosovo ein. Es gebe keine Gründe, die für eine politische Verfolgung sprechen. Dies habe auch der Botschafter des Kosovo in Österreich bestätigt. "Jetzt ist Schluss mit Lustig. Dieser Fall ist ein für alle Mal abzuschließen und die Zogajs in ihre Heimat zurückzuführen", bekräftigt Petzner, der abschließend auch eine parlamentarische Anfrage an Innenministerin Fekter über die bisherigen Gesamtkosten aller Zogaj-Verfahren für den Steuerzahler ankündigte.

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