LR Ragger: Bei Einsparungen gibt es auch eine Schmerzgrenze

Sozialsystem muss in wirtschaftlich schweren Zeiten Rettungsanker bleiben

Klagenfurt (OTS) - "Bei den notwendigen Budgeteinsparungen gibt es auch eine Schmerzgrenze. Die ist erreicht, wenn das Sozialsystem seine wichtigste Aufgabe, nämlich Rettungsanker in wirtschaftlich schweren Zeiten zu sein, nicht mehr erfüllen kann", erklärte Soziallandesrat Christian Ragger zu den Diskussionen über die notwendigen Sparmaßnahmen im Landesbudget.

Ragger weist darauf hin, dass er in den vergangenen Wochen im Rahmen der Sommerakademie alle machbaren Einsparungsmöglichkeiten in seinem Ressort aufgezeigt habe. Das habe auch Zustimmung beim ehemaligen Rechnungshofpräsidenten Fiedler gefunden. Daher habe es bereits eine weitgehende Einigung über die maßvollste Anpassung des Sozialbudgets in den letzten zehn Jahren in Kärnten gegeben, wobei diese geringen Wachstumsraten auch in den nächsten drei Jahren beibehalten werden sollen. "Angesichts der demographischen Entwicklung und des Umstandes, dass das Sozialreferat der letzte Rettungsanker in der Wirtschaftskrise zu sein hat, ist das ein ehrgeiziges Unterfangen. Dazu bekenne ich mich auch, aber ein noch umfangreicheres Programm halte ich nicht für umsetzbar", sagte Ragger abschließend.

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