Wozu überhaupt Moderatoren?

Lasst lieber nur Politiker mit Politikern reden!

Wien (OTS) - Wie wäre es, zur Abwechslung einmal Politiker-Interviews, Diskussionen, Konfrontationen ganz ohne Moderatoren zu versuchen? Die derzeitige Übung: Moderator stellt süffisant-provokante Fragen - Politiker fühlt sich (oft zu Recht) nicht wirklich dazu bemüßigt, auf diese einzugehen, läuft sich langsam tot... Nicht zuletzt, weil sich Journalisten selbst ja keinen Wahlen stellen müssen. Politiker unter sich, hätten hingegen gleiche Bedingungen. (Bin ich unfair, kann es der andere auch sein.)

Das Publikum könnte einmal ungefiltert die "Chemie" zwischen den Diskutanten spüren, was auch für mögliche Koalitionsvarianten relevant wäre; und sehen, wie geschickt die Politiker die Interessen ihrer Wähler vertreten. Wird gepackelt, unnötig gestritten? Schließlich findet die eigentliche Politik ja auch ohne Moderatoren statt! (Überdies könnte man sogar einmal Koalitionsverhandlungen unmittelbar im Radio oder Fernsehen übertragen. Dann wüssten die Bürger endlich, wer wirklich was blockiert - etwa wenn attraktive Posten gegen die Interessen der eigenen Wähler abgetauscht werden.)

Rückfragen & Kontakt:

Initiative MEHR WAHLRECHT / 0664 3245165

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CHB0001