JG Tauß/Hierhacker: Fristenregelung nicht in Frage stellen

Strache als "Frauenrechtler" sehr bedenklich

Wien (OTS/SK) - Als "höchst bedenklich" bezeichneten JG-Bundesvorsitzende Tina Tauß und JG-Frauenvorsitzende Birgit Hierhacker die Äußerungen von FPÖ-Klubobmann Strache, man könne über die Verkürzung der Frist bei Schwangerschaftsabbrüchen sprechen. "Es ist eine Schande, dass männliche Politiker 30 Jahre nach Einführung der Fristenregelung noch immer glauben, Frauen könnten nicht die richtige Entscheidung über sich und ihren Körper treffen", so Hierhacker, die weiters betonte Strache agiere nach dem Motto "Frauen müssen Kinder kriegen und hinter den Herd". Dies beweise einmal mehr, dass Strache nie Bürgermeister von Wien werden dürfe. ****

"Das Recht auf die Selbstbestimmung der Frau und somit auch die Fristenregelung sind unantastbar. Wir werden nicht zulassen, dass dieses Frauenrecht von Personen mit ewiggestriger Geisteshaltung in Frage gestellt wird", so Tauß. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Kirche und FPÖ die Rechte der Frauen bis heute nicht anerkennen wollen. Zudem sei davon auszugehen, dass Strache, wenn er sage "man kann darüber reden die Frist zu verkürzen" eher "Mann" könne darüber reden meine, und dies gelte es deutlich zurückzuweisen, so Hierhacker abschließend. (Schluss) sv/cv

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