Schülerunion zu Sitzenbleiben: Modulsystem statt Endlosdebatten

Österreichische Schülerunion fordert die Einführung eines Modul-systems für die Oberstufe

Wien, 14. September 2009 (OTS) - "Unterrichtsministerin Schmied jongliert einmal mehr mit schulpolitischen Themen. Anstelle von lösungsorientierter Bildungspolitik beschränkt sie sich auf rein populistische Forderungen wie dem Abschaffen des Sitzenbleibens. Wir Schülerinnen und Schüler wollen aber etwas gänzlich anderes: Einen Systemwechsel in der Schule durch die Einführung eines Modulsystems in der Oberstufe", so Oliver Möllner, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion. ****

Durch die Einführung eines Modulsystems würden die herkömmlichen Fächer durch Wahl- und Pflichtmodule ersetzt werden. Diese unterscheiden sich je nach Schultyp und können im Falle besonderer Begabung auch übersprungen werden. "Bei negativer Beurteilung in einem Modul müsste die Schülerin oder der Schüler zukünftig nur mehr das entsprechende Modul, nicht mehr aber das ganze Jahr wiederholen. Damit würde sich das Problem des Sitzenbleibens erübrigen", so Möllner weiter.

Die Österreichische Schülerunion begrüßt die öffentliche Debatte über die Bildungspolitik, fordert die Beteiligten jedoch zu mehr Konstruktivität und weniger ideologischem Scheuklappendenken auf:
"Gerade jetzt sind neue Ideen für die Gestaltung unseres Schulsystems notwendiger denn je. Ob das Zurschaustellen von überdimensionalen Genitalien - worin sich derzeit SPÖ-Jugendorganisationen üben - auch als sinnvollen Beitrag zur Bildungspolitik gewertet werden darf, ist für uns jedoch schleierhaft", so Möllner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Oliver Möllner, Bundesobmann der Schülerunion, Tel.: 0676/888 75 100; Mail: oliver.moellner@schuelerunion.at
Stephan Mlczoch, Pressesprecher der Schülerunion, Tel.: 0676/888 75 109; Mail: stephan.mlczoch@schuelerunion.at

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