Anschober: Offizielle Bauernvertretung lässt Milchbauern im Stich

Tausende Betroffene in OÖ vor dem Ruin - LR Anschober fordert Allianz von Bauern und Konsumenten - gezielter Boykott von Billigmilchprodukten und Analogkäse

Linz (OTS) - Der Preisverfall bei vielen Agrarprodukten ist unerträglich - besonders unerträglich ist dieser bei Milch. Für einen Liter Milch erhält der Bauer mitunter weniger als 27 Cent. Vielfach reicht der Preis nicht mehr aus um die Existenz abzusichern.

Der Landessprecher der Grünen OÖ, Landesrat Rudi Anschober: "Wenn das so weitergeht, stehen tausende Betroffene vor dem Ruin. Jetzt muss die Politik nach dem enttäuschenden EU- Agrargipfel endlich handeln. Mit einer Anpassung von Angebot und Nachfrage müssen endlich wieder kostendeckende Preise erreicht werden".

Anschober: "Wir akzeptieren einen Quotenpreiskampf der OPEC, warum soll nicht auch unseren BäuerInnen und Bauern eine klar auf Preisstabilisierung ausgelegte Quote erlaubt werden. Was wir sofort brauchen, ist eine europaweite Verringerung der Milcherzeugung oder zumindest ein Stoppen der geplanten Erhöhung der Milchmenge in Europa und ein Verbot von Analogkäse. Aktuell brauchen wir vor allem eine Allianz von Bauern und Konsumenten für Qualität und faire Preise sowie den gezielten Boykott von Billigst-Milchprodukten durch die Konsumenten".

Die Grünen BäuerInnnen und Bauern unterstützen die Forderungen der IG Milch und werden Lösungsvorschläge gemeinsam mit Vertretern der IG Milch diskutieren.

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