SPÖ Rohr: Herbstmesse als positives Signal für die Wirtschaft

Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen - Reformen notwendig, aber nicht zu Lasten der Kärntnerinnen und Kärntner

Klagenfurt (OTS) - Anlässlich der Eröffnung der Klagenfurter Herbstmesse sagte der Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten, LHStv. Ing. Reinhart Rohr, dass die große Teilnehmerzahl von 618 Ausstellern aus 14 Nationen durchaus als positives Signal für die Wirtschaft gewertet werden könne. "Messen sind immer auch ein Gradmesser für die Stimmung am Wirtschaftsmarkt und es ist schön zu sehen, dass es in Zeiten der schwersten Weltwirtschaftskrise seit 1945 langsam wieder aufwärts geht", so Rohr.

Es müsse jedoch dringend ein Umdenken für die Zukunft stattfinden und es bedürfe massiver Regulative zur Steuerung der Finanzmärkte, damit hemmungslose Spekulanten und Finanz-Jongleure, die an den Börsen bereits wieder umtriebig werden, das zarte Aufschwungspflänzchen nicht gleich wieder vernichten, betonte Rohr in seiner Eröffnungsrede als höchster Repräsentant des Landes Kärnten. "Auch müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen, was die horrenden Arbeitslosenzahlen betrifft und genau deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt Geld in die Hand nehmen, und sinnvoll einsetzen um effektiv entgegen zu steuern", so Rohr, der in seiner Funktion als Gemeindereferent weise Voraussicht bewies, indem er nach dem "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not" Prinzip gewirtschaftet hat, was Kärnten auch in anderen Ressorts gut getan hätte.

"Die Situation stellt sich Dank der orangen Misswirtschaft und Verschwendungssucht der letzten Jahre leider so dar, dass die Landeskassen nicht nur leer sind, sondern Kärnten zudem auch in Millionenhöhe verschuldet ist", übte Rohr Kritik. Sparmaßnahmen, auch in der Verwaltung, seien unbestreitbar notwendig, doch diese Reformen dürften sich keinesfalls in einer Nulllohnrunde für Landesbedienstete widerspiegeln. "Budgetkosmetik zu Lasten der hunderten Klein- und Mittelverdiener im Landesdienst lehne ich strikt ab und die SPÖ Kärnten wird alle Anstrengungen unternehmen, um die Betroffenen vor diesen Sparmaßnahmen zu bewahren", sicherte Rohr vollste Unterstützung zu.

Man könne Krisen zur Verschleierung der eigenen Unfähigkeit benutzen oder aber die richtigen Lehren daraus ziehen, um künftig Turbulenzen leichter und schmerzloser zu verkraften, meinte Rohr. "Ich für meinen Teil konnte die richtigen Weichen stellen und starte mit dem Jahresthema "Kärnten voller Energie" mit viel Schwung in das neue Jahr. Viele Investitionen werden getätigt werden, die nicht nur Arbeitsplätze schaffen werden, sondern auch dem Sektor Forschung und Entwicklung in Kärnten zu Gute kommen, was wiederum die heimische Wirtschaft stärken wird", gab der Energiereferent des Landes Kärnten einen Ausblick auf das Jahr 2010.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle SPÖ Kärnten
10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
Fax: +43(0)463-54 570
Mobil: +43(0)463-5 77 88

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002