Land investierte 200.000 Euro in sichere Schutzwege

LR Rüdisser: Deutlich mehr Sicherheit für die Schwächsten im Straßenverkehr - wichtiges Signal zum Schulanfang

Bregenz (VLK) - Um die schwächsten Verkehrsteilnehmer - die Fußgänger - besser zu schützen, hat das Land vor einem Jahr eine vorbildhafte Sicherheitsinitiative gestartet. Im Zentrum der Aktion stehen die heimischen Schutzwege, die sich immer wieder als Gefahrenquellen erwiesen haben. Heute - ein Jahr später - sind an den 126 kritischen Schutzwegen praktisch alle Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt. Hunderte von Einzelmaßnahmen, für die rund 200.000 Euro aufgewendet wurden, waren nötig. "Es gibt viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und aus den Gemeindestuben", berichtet Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser.

Eine Untersuchung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), die vom Land Vorarlberg in Auftrag gegeben wurde, befasste sich mit den Gefahrenquellen auf Schutzwegen an Vorarlbergs Landesstraßen und zeigte Möglichkeiten auf, sie zu entschärfen. Auf dieser Grundlage setzte das Land zahlreiche Verbesserungen um. Neben verschiedenen baulichen Maßnahmen, etwa neuen Verkehrsinseln, welche die Sicht auf Fußgänger für Autofahrer erleichtern, einfacheren Zugängen zu Zebrastreifen und Gehsteigen sind auch die zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten optimiert, Beleuchtungen verfeinert und Bodenmarkierungen aufgefrischt bzw. nach neuesten Erkenntnissen korrigiert worden. Dazu zählen etwa auch die Einfärbungen des Fahrbahnrandes, die die Fahrspur optisch verengen und Autofahrer zum Abbremsen bewegen. Praktisch alle Verbesserungen an Schutzwegen sind umgesetzt, freut sich Landesrat Rüdisser. Ausständig sind sie nur mehr dort, wo Straßenumbauten anstehen bzw. in Gang sind.

Gemeinden ziehen mit

Es gibt insgesamt rund 830 Schutzwege auf Vorarlbergs Landesstraßen. Für jene, deren Beleuchtung rechtlich in die Zuständigkeit der Gemeinden fällt, übernimmt das Land - sofern es sich um echte Gefahrenpunkte handelt - als zusätzliche Hilfestellung für die Gemeinden die Kosten für eine bessere Ausleuchtung. "Es geht uns darum, als verlässlicher Partner die Gemeinden aktiv bei der Umsetzung notwendiger Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu unterstützen", erläutert Rüdisser. Ein eigens angefertigter Leitfaden für Gemeinden, die Schutzwegfibel, liefert mit anschaulichen Bildern und Skizzen eine gute Anleitung, damit Schutzwege künftig ausschließlich nach den neuen Richtlinien für den Fußgängerverkehr gestaltet werden.

Die Schutzwegfibel lässt sich im Internet unter
http://www.vorarlberg.at/pdf/schutzwegfibel.pdf abrufen bzw.
herunterladen.

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