FPÖ-Herbert: Postler zur Polizei - Fekters "Märchenpolizei-Politik" nimmt immer groteskere Formen an

Wien (OTS) - "Es ist einfach unglaublich, dass jene Post- und Telekombeamten, welche die Exekutive zukünftig unterstützen sollen, bereits nach einer Einschulung von nur insgesamt acht (8) Tagen!!!! in den Dienst auf den Polizeiinspektionen entlassen wurden", reagierte heute der Bundesvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) und FPÖ-Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

"Nur zum besseren Verständnis - die Ausbildung eines Polizisten dauert 24 Monate, wovon ca. ein Drittel des Lernstoffes verwaltungs-und datenschutzrechtliche Bestimmungen sind, deren Kenntnis dieser oft äußerst komplexen gesetzlichen Bestimmungen für den praktischen Dienst unumgänglich ist. Es darf daher bezweifelt werden, dass sich die Post- und Telekombediensten in dieser kurzen Zeit ihrer theoretischen Ausbildung jenes praktische Wissen aneignen konnten, das nicht nur für eine - selbst eingeschränkte - polizeiliche Verwendung notwendig ist, sondern sie mit diesem Wissenstand auch tatsächlich eine Bereicherung und Unterstützung der Polizistinnen und Polizisten in den Polizeiinspektionen darstellen", so Herbert.

"Noch immer ungeklärt ist auch die arbeitsrechtliche Situation der betroffene Post- und Telekombeamten, ebenso wie die Frage der Planstellen für diese Beamten und der damit in Zusammenhang stehenden gehaltsmäßigen Einstufung", so Herbert weiter. Immer mehr erwecke es daher den Anschein, als ob dieser propagandistische Schnellschuss der Innenministerin Fekter mit aller Gewalt und ohne Rücksicht auf die betroffenen Post- und Telekombediensteten oder auch sonstiger Polizeiinteressen zu einem vermeintlichen "Erfolg" gebracht werden solle. "Diese Vorgehensweise ist schlichtweg skandalös und zeigt, dass Innenministerin Fekter wegen der explodierenden Kriminalstatistik einmal mehr an ihrer Strategie der "Märchenpolizei-Politik" festhält, anstatt rasch für eine tatsächliche Personalaufstockung bei der Exekutive zu sorgen", stellt Herbert abschließend fest.

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