Krainer zum Buwog-Skandal: Wo der Name Grasser auftaucht, ist die Wirtschaftspolizei nicht weit

Wien (SK) - "Österreich kann wirklich froh sein, dass sich Karl-Heinz Grasser aus der Politik verabschiedet hat. Ob Y-Line-Skandal, Homepage-Affäre, Meinl Bank-Skandal - fast überall, wo Grasser seine Hände im Spiel hatte, sind wirtschaftliche Probleme, dubiose Zahlungen und windige Geschäfte aufgetaucht. Wo der Name Grasser auftaucht, ist die Wirtschaftspolizei nicht weit", kritisiert SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer angesichts der neuen Informationen im "Immofinanz-Krimi" am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der Grasser-Freund Hochegger hat laut einem Zeitungsbericht im "Wirtschaftsblatt" sieben bis acht Millionen Euro "Vermittlungsleistungen" im Rahmen der Privatisierung der österreichischen Bundeswohnungsgesellschaft Buwog erhalten. "Grasser hat Staatseigentum verkauft, seine Freunde sind dabei reich geworden", stellt Krainer fest. ****

"2004 hat Grasser die Bundeswohnungen an ein Konsortium aus Banken und Immofinanz verkauft, sein Freund Peter Hochegger lässt sich dabei angeblich für 'Informationsbeschaffung' über zypriotische Firmen mehr als 100 Millionen ehemalige Schillinge überweisen. Hochegger sagt selbst, dass er der Meinung war, dass ihm das Geld als 'Erfolgsprämie' zusteht, nachdem die Immofinanz den Kaufzuschlag erhalten hat", legt Krainer dar. "Manche Menschen werden sich wohl fragen, ob nicht statt 'Vermittlungsleistung' oder 'Erfolgsprämie' ein anderer Ausdruck angebracht wäre, um diesen Vorfall, der jetzt gerichtlich aufgeklärt wird, zu beschreiben", legt Krainer dar. (Schluss) gd

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