"Es geht auch um die ideelle Aufwertung der Familie"

Familienverbandspräsident Prof. Steindl präsentierte bei seinem Antrittsbesuch beim Apostolischen Nuntius die zentralen Anliegen des Verbandes

Wien, 11.09.2009 (KAP) "Die Anliegen aller Familien zu vertreten", ist der gesellschaftspolitische Anspruch des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), der größten familienpolitischen Organisation des Landes. Dies betonte KFÖ-Präsident Prof. Clemens Steindl am Freitag in einem Gespräch mit dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen. Steindl informierte den Nuntius über Ziele und Selbstverständnis des Verbandes sowie über aktuelle Projekte. Dem KFÖ gehe es um die materielle Sicherung, vor allem aber um die "ideelle Aufwertung" der Familie.

Der Familienverband sei dem "Idealbild der Ehe und der darauf gründenden Familie verpflichtet", betonte der KFÖ-Präsident. Der Verband setze sich aber auch für die Anliegen derer ein, die "durch ihre Lebensform dem kirchlichen Ideal von Ehe und Familie nicht entsprechen können".

Familie habe bei vielen Menschen einen hohen Stellenwert, weil man "ohne das Gefühl der Geborgenheit nicht leben kann". Ganz oben auf der Wunschliste jugendlicher Erwachsener stehen ein "geglücktes Familienleben und eine gelingende Partnerschaft", betonte der KFÖ-Präsident. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbruchphase sei es eine große Chance, offensiv für ein lebbares Familienbild einzutreten. Aus diesem Blickwinkel müsse eine wertorientierte Familienpolitik einen besonderen Stellenwert haben und neue Attraktivität gewinnen.

"Freude an und mit Kindern" sowie "Freude an und mit der Familie" zu vermitteln, laute deshalb die Botschaft des KFÖ, so Steindl. Freude am Leben zu vermitteln, heiße aber auch, "diese Lebensfreude an unerwartet Schwangere weiter zu geben, und ihnen die Annahme eines ungeplanten Kindes zu ermöglichen". Kinder sollten nicht als Einschränkung der Lebensqualität und nicht als Karriere-Hemmnis gelten, denn sie seien eine "qualitative Bereichung des Lebens". Die größte Familienorganisation Österreichs setze sich daher konsequent für den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum Tod ein.

Konkrete Beiträge zum Gelingen von Beziehungen leiste der KFÖ mit dem Projekt "Wir trauen uns - mit Recht", das seit 2008 in allen Diözesanverbänden umgesetzt wird. Auch mit der Enquete "Beziehungs-Los?" am 18. September 2009 gehe es dem KFÖ um gelingende und dauerhafte Beziehungen.

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