Vana/Grüne Wien: "Aktion 4.000"- Arbeitskräfteüberlassung ist fragwürdige Konstruktion

Vana: Direkte Anstellung bei Vereinen und Initiativen sinnvoller

Wien (OTS) - Die Anstellung beim gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlasser "Flexwork" anstatt direkt beim Betrieb oder Verein kritisiert die Stadträtin der Grünen, Monika Vana, als "fragwürdige Konstruktion". Vana nimmt damit Stellung zu dem heute von Stadträtin Brauner und Sozialminister Hundstorfer präsentierten neuen Beschäftigungsprogramm "Aktion 4.000". Mit dem Programm sollen mittels AMS und dem Land Wien Tätigkeiten bei der Stadt selbst, bei Unternehmen der Stadt oder bei NGOs subventioniert werden, um Langzeitbeschäftigungslose wieder in Jobs zu bringen.

"Vereine und Initiativen, zum Beispiel aus dem Kultur-, Sozial oder Umweltbereich sollen selbst als DienstgeberInnen aufgetreten und damit neue Betätigungsfelder und im weiteren neue dauerhafte Arbeitsplätze schaffen können", fordert Vana. "Ich halte eine direkte Anstellung im Betrieb oder im Verein für sinnvoller. Wenn man sich schon namensmäßig an die erfolgreiche experimentelle Arbeitsmarktinitiative "Aktion 8.000" aus den 80er Jahren anlehnt, dann sollte man vor allem die Erfolgskriterien berücksichtigen:
Freiwilligkeit, Höherqualifizierung, direkte Beschäftigung, innovative Projekte."

Wenig Verständnis hat Vana für die Subvention von Arbeitsplätzen bei der Stadt Wien oder bei Unternehmen der Stadt Wien. Vana:
"SchwarzkapplerInnen auszubilden halte ich nicht für sehr innovativ. Wenn Personalbedarf vorhanden ist, dann sollen die Wiener Linien Beschäftigungslose regulär ausbilden und anstellen anstatt sich von der öffentlichen Hand subventionieren zu lassen."

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