Fazekas: Gefährlichkeit der Kampfhunde liegt auf der Hand, bedarf es hier weiterer gesetzlicher Regelungen?

Diskussion über Befähigungsnachweise und Beschränkung der Anzahl an Hunden pro Familie ist zu führen

Wien (OTS/SK) - =

"Es stellt sich für mich wiederum die Frage, ob es
hier weiterer gesetzlicher Regelungen bedarf. Denn die Gefährlichkeit der Kampfhunde liegt eindeutig auf der Hand.", so der SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Bürgermeister von Schwechat Hannes Fazekas zum aktuellen Vorfall einer Kampfhund-Attacke auf ein Kleinkind in Niederösterreich. ****

Die jetzige gesetzliche Grundlage ziele ausschließlich darauf ab, zu überprüfen, ob die Tiere ordnungsgemäß gehalten werden. "Es ist jedoch grundsätzlich wichtig, darauf hinzuweisen, wie gefährlich gewisse Rassen sein können, auch im Hinblick auf künftige Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer", so Fazekas am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Fazekas spricht sich weiters dafür aus, Diskussionen über Befähigungsnachweise und eventuelle Beschränkungen der Anzahl an diesen Rassen pro Familie zu führen. "Mehrere Hunde schaukeln sich gegenseitig in ihrer Aggressivität auf, sie agieren als Rudel, manchmal auch gegen den Menschen. Wir müssen darüber diskutieren, welchen Schutz wir den Menschen mit Gesetzen bieten können. Denn im aktuellen Fall passierte nach der Attacke nichts, die Hunde wurden der Besitzerin nach Bescheid der Bezirkshauptmannschaft nicht entzogen", so Fazekas abschließend. (Schluss) mw/cv

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